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Gewichtszunahme im Urlaub. So kannst du sie vermeiden!

Gewichtszunahme im Urlaub – So kannst du sie vermeiden!

Eine Gewichtszunahme im Urlaub ist ärgerlich und trifft uns jedes Mal von Neuem völlig unerwartet. Natürlich weisst du, dass du hier und da “gesündigt” hast, Trainingsstunden ausfielen, oder der Teller etwas voller als daheim war. Aber kann die Gewichtszunahme im Urlaub wirklich nur darin begründet sein? Wir verraten dir, worauf du wirklich achten musst, um eine Gewichtszunahme im Urlaub zu vermeiden.

Das ganze Jahr über trackst du deine Ernährung, betreibst kontrolliert Sport und beobachtest deinen Körper. Doch dann kommen Feiertage wie Ostern oder Weihnachten, Pfingsturlaub und Sommerurlaub dazwischen. Die Gewichtszunahme im Urlaub ist frustrierend und wirft uns häufig um mehrere Kilogramm in Abnehmplänen zurück. Die Verdächtigen, nämlich Leckereien wie Kuchen, Schokolade und saisonale Gerichte, sind schnell ausgemacht. Doch der wahre Übeltäter sind oft wir selbst.

Selbstdisziplin beginnt beim Beobachten

Noch bevor wir die Gewichtszunahme im Urlaub feststellen, bemerken wir, dass irgendetwas im Urlaub anders läuft. Am ersten Tag im Hotel oder zu Besuch bei Verwandten haben wir unsere Ziele noch im Hinterkopf. Der aktive Lifestyle kann ruhig von ein paar Tellern Festtagsessen unterbrochen werden, aber wir entscheiden uns noch für gesunde Lebensmittel. Die wirkliche Gewichtszunahme im Urlaub beginnt, sobald du diesen Schrank hochklappst. Nicht nur lässt du dir selbst freie Wahl, was du isst, du vergisst auch schnell, was in diesem Essen alles steckt.

Schuld daran ist ausnahmsweise, dass du dein Smartphone beiseite legst. Ganz gleich mit welcher App du normalerweise deine Kalorien und Nährstoffe trackst, der Sinn des Trackings besteht nicht in der Erfassung der Daten sondern dem Bewusstmachen der Verfolgung. Wenn du dein Essen trackst, denkst du über das Essen nach und erinnerst dich an alle Snacks und Kleinigkeiten des Tages. Fällt diese Kontrollinstanz weg, bemerkst du die Gewichtszunahme im Urlaub schon deswegen nicht, weil du sie nicht anhand des Kalorienlogs erwartest. In erster Linie ist das wichtigste Tool, um die Gewichtszunahme im Urlaub zu verhindern also die Erfassung der Nährwerte.

Du bist nicht allein mit der Gewichtszunahme im Urlaub

Studien haben gezeigt, dass Urlaubssaison und Feiertage rund um die Welt zu einer Gewichtszunahme im Urlaub führen. In Deutschland war die Kurve recht eindeutig. Wir essen ab dem Ersten Advent mehr, nehmen zu und erreichen kurz nach Neujahr den Gewichtshöhepunkt. An diesem Punkt bemerkst du am ehesten die Gewichtszunahme im Urlaub und verbringst dann bis Mitte März mit dem Abbauen der Pfunde. Zu Ostern steigt das Gewicht wieder.

Von den drei untersuchten Staaten Deutschland, USA und Japan, wiesen die Deutschen die höchste Zunahme auf. In den USA war Ostern weniger wichtig als hierzulande. Japaner nehmen zwar rund um das europäische Neujahr auch zu, die Spitze des Jahres bildet dort jedoch die “Goldene Woche”, in die gleich vier wichtige Feiertage fallen. Hier fahren Menschen in Japan gern mit der Familie weg, geniessen gutes Essen und verbinden die Brückentage zu einem 10-tägigen Urlaub. Kein Wunder, dass auch diese Feiertagswoche dazu führt, dass die Selbstkontrolle in den Hintergrund tritt. All diese Feiertage und Urlaubsintervalle haben eines gemeinsam: Sie sind kürzer als einen Monat und wir verbringen den Rest des Jahres damit, die Gewichtszunahme im Urlaub wieder abzubauen. Wäre es nicht wunderbar, wenn sie gar nicht erst entstehen würde?

Gewichtszunahme im Urlaub umgehen durch umgestellte Ernährung

Wo geht es in deinem Sommerurlaub in diesem Jahr hin? Ganz gleich, wohin du verreist, das Essen dort wird wahrscheinlich zum Schlemmen einladen. Eigentlich schmeckt es überall besser als wenn wir uns nach einem stressigen Arbeitstag selbst etwas kochen. Dazu kommen Komfort, neue Dinge die wir noch nie probiert haben und das Wegfallen des Trackings. Diesen Sommer sorgst du dafür, dass die Gewichtszunahme im Urlaub verhindert wird, bevor sie sich festsetzen kann. Das klappt durch Umstellung der Ernährung und einen regelmässigen Blick auf Nährstoffe und die Waage. Keine Sorge, ein tägliches Wiegen ist nicht notwendig.

Wenn du viel Sport treibst, ernährst du dich daheim wahrscheinlich besonders proteinhaltig. Proteine können vom Körper schnell in Muskelmasse umgewandelt und verbrannt werden. Während du zu Hause darauf achtest, keine große Mengen Brot, Reis, Nudeln und vor allem Zucker zu essen, verstecken sich diese Kohlenhydrate im Urlaub überall. Sie bewirken, dass die Gewichtszunahme im Urlaub auch dann stattfindet, wenn du dich gleichzeitig viel bewegst. Selbiges gilt für Feiertage, “Cheat days” und andere Gelegenheiten, bei denen du einfach isst, worauf du Lust hast. Stelle daher im Urlaub ganz bewusst deine Ernährung auf proteinreiche Kost um.

Hier kannst du im Urlaub so richtig zuschlagen

Currys, Spieße, Kebab, gebratene Spezialitäten und deftige Fleischeintöpfe – diese Speisen gibt es in fast jedem Land der Welt. Jede Region hat ihre eigenen Traditionen und Küchengeheimnisse, wie sie Fleisch zu leckeren Spezialitäten verarbeitet. Nur wenige Orte und Kulturen verzichten auf Fleisch in der täglichen Ernährung und ersetzen es stattdessen mit Soja und anderen eiweißreichen Lebensmitteln. Auch das ist in Maßen völlig in Ordnung für deine Urlaubsernährung. Greif bewusst zu Speisen, die eiweißhaltig und damit reich an Proteinen sind. Fangfrischer Fisch ist ein typisches Urlaubsessen. Fisch ist gesund, lecker und liefert viele gesunde Fette und Öle.

Schwierig wird dieser Plan, wenn du Vegetarier oder Veganer bist und in Länder reist, wo das Essen für diese spezielle Ernährungsform ohnehin eine Herausforderung darstellt. Dann können Proteinpulver, Proteinriegel und andere Ergänzungsmittel dich zusammen mit frischem Obst und Gemüse bei deinen Zielen unterstützen. Das Ziel ist es, der Gewichtszunahme im Urlaub den Kampf anzusagen und statt überflüssiger Pfunde lieber schöne Souvenire mitzubringen. Du wirst sehen, es klappt. Viel Bewegung, Entspannen am Strand oder Wellness – am Ende zählt die Ernährung, um die Gewichtszunahme im Urlaub zu verhindern.

Fazit: Urlaub wie du willst ohne Gewichtszunahme

Achte auf deine Ernährung, aktualisiere den Ernährungslog und greif lieber zu Fisch und Fleisch statt zu Fladenbrot und Reis. So einfach und doch wirkungsvoll umgehst du die Gewichtszunahme im Urlaub. Dein Urlaub bleibt individuell und wird nicht durch erzwungenes Training oder Diätpräparate gestört. Entdecke die Welt kulinarisch neu und nutze den Rest des Jahres, um dein Wohlfühlgewicht zu behalten!

Viel Spass im Urlaub

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Glykämischer Index und glykämische Last: Was ist der Unterschied?

Glykämischer Index und Glykämische Last. Was ist der Unterschied?

Wer Gewicht verlieren will, wird früher oder später über die Begriffe “glykämischer Index” und “glykämische Last” stolpern. Vor allem im Zusammenhang mit sogenannten “Low Carb Diäten”, also kohlenhydratarmen Ernährungsformen, werden beide im Hinblick auf ihre Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel herangezogen. Erfahre, wie sich “glykämischer Index” und “glykämische Last” unterscheiden und wie sie eine gesunde Ernährung beeinflussen.

Glykämischer Index – was ist das?

Der Begriff glykämischer Index bezeichnet ein Maß, das bestimmt, wie sich ein kohlenhydrathaltiges Lebensmittel auf den Blutzuckerspiegel auswirkt. Um den glykämischen Index von Lebensmitteln zu bestimmen, nehmen Ernährungswissenschaftler und Mediziner die Blutzuckerwirkung von reinem Traubenzucker als Maßstab. Reiner Traubenzucker hat einen glykämischen Index von 100 Prozent. Ebenso wie zuckerhaltige Lebensmittel oder Weißmehlprodukte lässt er den Blutzuckerspiegel rasch ansteigen. Das führt gleichzeitig zu einem Anstieg des Insulinspiegels. Dieser führt wiederum dazu, dass die Körperzellen Zucker aufnehmen, Fett einlagern bzw. der Abbau von Fett erschwert wird – ein Effekt, der bei jeder Diät kontraproduktiv wirkt.

Glykämische Last – was versteht man darunter?

Die glykämische Last berücksichtigt nicht nur die Qualität der Kohlenhydrate, sondern auch die Größe der Portion, die dem Körper zugeführt wird. Glykämische Last bezeichnet demnach das Produkt aus glykämischem Index und Menge. Als Beispiel ziehen Wissenschaftler den Vergleich von Wassermelonen und Weißbrot heran. So haben Wassermelonen einen höheren glykämischen Index als Weißbrot. Weißbrot enthält jedoch mehr Kohlenhydrate: die glykämische Last ist im Endeffekt 2,5 Mal so hoch wie der von Wassermelonen. Der glykämische Index von Möhren und Weißbrot ist wiederum gleich. Allerdings entspricht die glykämische Last von 100 Gramm Weißbrot der von 700 Gramm Möhren.

Glykämischer Index und Gewichtsreduktion – funktioniert das?

Ernährungsexperten in Studien herausgefunden, dass sich ein niedriger glykämischer Index positiv auf die Sättigung auswirkt. Ernährungsformen, bei denen ein niedriger glykämischer Index bevorzugt wird, setzen vornehmlich auf tierische Eiweiße – die gesundheitlichen Nachteile eines hohen Fleischkonsums werden nicht berücksichtigt.

Wäre ein hoher glykämischer Index das Maß aller Dinge zum Abnehmen, so müsste man bei einer Diät auf Lebensmittel wie Kürbis oder Möhren verzichten – ihr glykämischer Index liegt zwischen 75 und 85. Allerdings sind diese Gemüsesorten sehr gesund und es gibt keinen Grund darauf zu verzichten. Zumal diese Lebensmittel so wenig Kohlenhydrate enthalten, dass man Unmengen davon verzehren müsste, damit sich der Verzehr signifikant auf den Blutzucker auswirken würde.
Verschiedene Studien haben außerdem ergeben, dass der glykämische Index einzelner Lebensmittel starken Schwankungen unterliegt – je nachdem, wie sie zubereitet wurden. So wurde beispielsweise bei Nudeln ein glykämischer Index zwischen 38 und 61 ermittelt, je nachdem wie lange sie gekocht wurden. Daher ist es ungewiss, ob Nudeln den Blutzucker eher langsam oder schnell ansteigen lassen. Ein niedriger glykämischer Index bedeutet demnach nicht zwangsläufig, dass man damit Gewicht reduzieren kann: Ohne ein Kaloriendefizit und sportliche Betätigung werden die Pfunde kaum purzeln.

Glykämischer Index oder glykämische Last: Was sagt die Wissenschaft?

In der modernen Ernährungswissenschaft und -medizin ziehen Experten die glykämische Last dem glykämischen Index mittlerweile als relevante Größe für die Insulinausschüttung vor. Allerdings ist bisher noch nicht abschließend geklärt, ob und wie sich ein hoher oder niedriger glykämischer Index oder die glykämische Last auf den Gewichtsverlust oder die Vorbeugung bestimmter Krankheiten auswirken.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hat eine sogenannte Kohlenhydrat-Leitlinie herausgegeben. Diese geht davon aus, dass der langfristige Verzehr von Lebensmitteln mit einem hohen glykämischen Index das Risiko von krankhaftem Übergewicht, Diabetes mellitus Typ 2, Koronarer Herzkrankheit und Darmkrebs erhöht. Außerdem geht die Deutsche Gesellschaft für Ernährung davon aus, dass sich Lebensmittel mit hohem glykämischen Index der Cholesterinspiegel erhöht.
Im Rahmen der sogenannten EPIC-Studie stellten Wissenschaftler einen Zusammenhang zwischen Lebensmitteln mit einem hohen glykämischen Index und bauchbetontem Übergewicht bei Männern und Frauen fest – während sich die glykämische Last nur bei Frauen negativ auswirkte.

Glykämischer Index und glykämische Last – was ist praxistauglicher?

Ernährungsexperten kritisieren am glykämischen Index, dass er für Menschen, die eine Gewichtsreduktion anstreben, nicht besonders praxistauglich sei.

So geht man zwar davon aus, dass ein glykämischer Index ab 60 einen starken Anstieg des Blutzuckerspiegels fördert. In Diätratgebern ist vielfach von sogenannten “schlechten Kohlenhydraten” die Rede. Gleichzeitig werden jedoch Kohlenhydrate, deren glykämischer Index bei 50 liegt, als “gute Kohlenhydrate” bezeichnet. Gemeint sind zum Beispiel Backwaren, die überwiegend aus Vollkornprodukten bestehen – und die zweifellos ein zentraler Bestandteil einer gesunden Ernährung sein sollten. Darüber hinaus ist ein niedriger oder hoher glykämischer Index nur aussagekräftig, wenn die Nahrungsmittel einzeln bewertet werden. Sobald man diese im Rahmen einem Mahlzeit zu sich nimmt, ist es nur bedingt möglich, ausgehend vom glykämischen Index auf die Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel zu schließen.

Die glykämische Last ist für die Bewertung von kohlenhydrathaltigen Lebensmitteln besser geeignet und praxistauglicher als der glykämische Index. Die glykämische Last betrachtet das Lebensmittel nicht isoliert. Auch berücksichtigt die glykämische Last auch die Menge, also die Portionsgröße, die man zu sich nimmt. Für Menschen, die Gewicht reduzieren möchten, ist die glykämische Last als Orientierung daher deutlich praxistauglicher – Stichwort “Kaloriendefizit”. Tabellen im Internet und in Ratgebern geben Aufschluss darüber, wie hoch die glykämische Last einzelner Lebensmittel ist.

Glykämischer Index und glykämische Last: Welche Ernährungsweise ist optimal?

In der Praxis bedeutet dies, auf eine Ernährungsweise zu setzen, die reich an Gemüse, Obst und Vollwertprodukten ist. Industriell hergestellte und stark verarbeitete Nahrungsmittel sind zu vermeiden – ihr glykämischer Index ist weitaus höher als bei frischen Lebensmitteln. Um einen schnellen Anstieg des Blutzuckers zu vermeiden, sollte man Rohkost gekochten, pürierten und gebackenen Lebensmitteln vorziehen. Manche Experten empfehlen, Nudeln oder Kartoffeln bissfest und möglichst abgekühlt zu verzehren, da abgekühlte Kohlenhydrate die Blutbahn langsamer erreichen. Auch mit Fett sollte man sparsam umgehen. Wenngleich Fett einen niedrigen glykämischen Index besitzt, so liefert es doch viele Kalorien. Eine eiweißreiche Ernährung – zum Beispiel mit reichlich Milchprodukten, magerem Fleisch und Fisch unterstützt die Sättigung und den Muskelaufbau.

Die meisten Diäten oder Ernährungsumstellungen stützen sich heute nicht mehr auf den glykämischen Index, sondern orientieren sich an der glykämischen Last. Eine niedrige glykämische Last reicht bis 10, während man bei Werten von über 20 von einer hohen glykämischen Last spricht. Wer über den Tag verteilt den Wert aller verzehrten Nahrungsmittel nicht über 80 steigen lässt, kann mit dieser Ernährungsweise Gewicht reduzieren.

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Wie Zucker deine Fettverbrennung hemmt!

Wie Zucker deine Fettverbrennung hemmt

Dass viel Zucker nicht besonders gesund ist, das ist den meisten Menschen bewusst. Doch weniger bekannt ist die Tatsache, dass Zucker tatsächlich die Fettverbrennung des Körpers hemmen kann. Es gibt verschiedene Formen von Zucker und er verbirgt sich in vielen Lebensmitteln. Wer seine Fettverbrennung ankurbeln will, sollte sich daher unbedingt mit dem Thema Ernährung auseinandersetzen.

Wie genau funktioniert die Fettverbrennung?

Unser Körper braucht ständig für alle möglichen Prozesse Energie. Auch wenn wir auf der Couch liegen und nichts tun, ist der Körper am Arbeiten. Er baut auf und um, verdaut und versorgt alle Organe mit wichtigen Stoffen. Selbst im Schlaf wird Energie benötigt. Dann ist beispielsweise das Wachstumshormon aktiv, das für die Fettverbrennung sorgt – indem Fett aus Fettzellen in Energie umgewandelt wird.
Wenn wir aktiver sind, verbrauchen wir natürlich mehr Energie als in Ruhephasen. Sinkt der Blutzuckerspiegel unter eine bestimmte Marke, dann wird Glukagon ausgeschüttet. Dieses Hormon ist unabdingbar für die Fettverbrennung. Es setzt eingelagertes Fett aus den Fettzellen frei, sodass es in Energie umgewandelt werden kann. Doch Glukagon wird nur aktiv, wenn gleichzeitig kein Insulin in der Blutbahn ist. Denn Insulin ist der Gegenspieler von Glukagon.

Welche Rolle spielt Insulin bei der Fettverbrennung?

Insulin wird wie Glukagon auch in der Bauchspeicheldrüse gebildet. Im Gegensatz dazu hat es jedoch nicht die Aufgabe, den Blutzuckerspiegel zu erhöhen, sondern ihn zu senken. Es transportiert also den Zucker in die Zellen und je nach Energiebedarf wird dieser Zucker auch als Fett eingelagert. Doch nicht nur das: Wenn der Blutzucker hoch ist, nutzt der Körper erst diese schnell vorhandene Energie. Das Fett, das du mit derselben Mahlzeit aufgenommen hast, wandert dann zu großen Teilen in die bei dir weniger beliebten Polster – das Gegenteil von Fettverbrennung.

Erst wenn der Insulinspiegel wieder absinkt, hat dein Körper die Chance, mithilfe von Glukagon und anderen Hormonen wieder in denn Modus der Fettverbrennung zu kommen. Das Problem ist allerdings, dass dann dein Blutzucker wieder recht niedrig ist und das Insulin eine Heißhungerattacke auslöst. Wenn du dann zu einem Nachtisch mit viel Zucker greifst, geht das ganze Spiel von vorne los. Und das war es dann mit der Fettverbrennung.

Insulinresistenz durch zu viel Zucker

Wer durch seine Ernährung häufig viel Zucker im Blut hat, benötigt auch mehr Insulin, um den Blutzuckerspiegel zu regulieren. Dann kann es vorkommen, dass Zellen die Anzahl ihrer Insulinrezeptoren verringern und damit die Aufnahme von Zucker blockieren. Die Folge ist, dass die Bauchspeicheldrüse noch mehr Insulin ausschüttet, da der Blutzuckerspiegel weiter steigt. Doch die Insulinresistenz der Zellen bleibt, der Insulingehalt im Blut ist zu hoch. Das nennt man “Prädiabetes”, es ist also eine Vorstufe von Diabetes.
Wenn der Zustand über Jahre so bleibt, stellt die Bauchspeicheldrüse irgendwann ihre Arbeit komplett ein. Und damit hat man Diabetes Typ 2. Eine bewusste Ernährung ist also nicht nur im Hinblick auf die Fettverbrennung sinnvoll.

Welche Nahrungsmittel lassen den Blutzucker stark ansteigen und hemmen die Fettverbrennung?

Bei Zucker denken die meisten Menschen an weißen Zucker. Doch dieser ist nicht das einzige Nahrungsmittel, das die Fettverbrennung hemmt. Einfache Kohlenhydrate zum Beispiel lassen sich sehr schnell in ihre einzelnen Bestandteile aus Zucker aufspalten, die dann wiederum sehr schnell im Blut zirkulieren. Um festzustellen, wie stark einzelne Lebensmittel den Blutzucker ansteigen lassen, wurde für jedes die “Glykämische Last”, abgekürzt GL, ermittelt. Dieser Wert ist eine erweiterte, genauere Form des Glykämischen Index (GI). Reiner Zucker hat eine GL von 100.

Lebensmittel mit hoher Glykämischer Last, die also schlecht für deine Fettverbrennung sind, sind unter anderem:
– Backwaren, insbesondere süße Backwaren aus Weizenmehl
– glutenfreie Backwaren
– Cornflakes
– Nudeln
– Popcorn ohne Zucker
– Pizza
– Zwieback
– Reis
– Kartoffelchips
– Ahornsirup und Honig
– Marmelade
– Schokolade
– Datteln, vor allem getrocknet
– getrocknete Äpfel und Feigen

Besonders niedrig ist die Glykämische Last bei:
– Gemüse, insbesondere Avocado, Aubergine, Fenchel, Oliven und Gurke
– Salaten, vor allem Chinakohl, Feldsalat und Chicoree
– frischem Obst
– Milch und Milchprodukten
– Nüssen

Bei Fleisch und Fisch ist der Anteil an Kohlenhydraten so gering, dass dafür die Glykämische Last nicht ermittelt werden kann.
Die Werte für einzelne Lebensmittel können sich stark unterscheiden, da zu viele Faktoren einen Einfluss auf den Zucker im Blut haben. Beispielsweise verändert sich die Glykämische Last, wenn die Lebensmittel verarbeitet oder mit anderen Lebensmitteln kombiniert werden. Das Erhitzen und Zerkleinern von Nahrungsmitteln steigert die GL. Kombinationen mit Eiweiß, Fett und Ballaststoffen hemmen das Tempo mit dem der Zucker ins Blut wandert. Auch gibt es Nahrungsmittel, die eine blutzuckersenkende Wirkung haben, zum Beispiel Zimt, Knoblauch, Leinsamen, Apfelessig und Kurkuma.

Blutzuckerschwankungen erkennen, Fettverbrennung anheizen

Anstatt Tabellen zu durchforsten, lässt sich der Anstieg der Blutzuckers mit ein bisschen Übung auch am eigenen Befinden erkennen. Viel Zucker im Blut macht wach – aber nur kurz. Danach bringt das Insulin Müdigkeit und Hunger auf mehr Zucker. Wenn du also nach einer Mahlzeit am liebsten einen Mittagsschlaf machen oder einen Schokopudding essen würdest, ist dein Insulin vermutlich recht stark angestiegen. Dann ruh dich kurz aus, aber greife statt nach Süßem lieber nach ein paar Nüssen. Beobachte, nach welchen Mahlzeiten du dich fit und voller Tatendrang fühlst. So kannst du nach und nach herausfinden, welche Lebensmittel speziell für deine Fettverbrennung geeignet sind.

Auch nächtliches Erwachen mit Hunger kann ein Hinweis auf eine zu kohlenhydratlastige Mahlzeit am Abend sein – dann ist der Blutzucker im Schlaf so weit abgesunken, dass der Körper noch in der Nacht Nachschub fordert.

Die passende Ernährung, um die Fettverbrennung anzukurbeln

Es gibt verschiedene Ernährungsweisen, die darauf abzielen, den Zucker zu reduzieren und die Fettverbrennung zu steigern. Sie haben alle zum Ziel, dich aus dem Blutzucker-Teufelskreis zu holen. Ganz extreme Formen sind die Low-Carb-Diät oder die ketogene Diät, die beide aber auch ihre Kritiker haben. Auch das Intervallfasten könnte positive Auswirkungen auf die Fettverbrennung haben.

Was du auch ohne strenge Diät tun kannst, ist, auf Lebensmittel mit viel Zucker oder einfachen Kohlenhydraten zu verzichten. Proteine, Fette und komplexe Kohlenhydrate liefern viel Energie und lassen den Blutzucker nur langsam ansteigen. Vor allem in den zwei Stunden direkt vor dem Training und auch währenddessen lohnt es sich für die Fettverbrennung, auf Softdrinks, Müsliriegel, Pizza & Co zu verzichten.

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4 Diät Mythen, die du nicht glauben solltest!

Bei diesen Diät Mythen kannst du beruhigt umdenken!

In kaum einem anderen Bereich gibt es so viele Mythen wie in der Diät und im Fettabbau. Hier wird von der Schädlichkeit von Kohlenhydraten berichtet und dir suggeriert, dass du beim kleinsten Genuss einer Nudel sofort zunimmst. Weitere Diät Mythen ranken sich um Fett, das automatisch fett macht und darum, dass jede Diät zu einer anschliessenden Zunahme führt. Was nicht stimmt, erfährst du in diesem Artikel!

Kohlenhydrate am Abend machen dick

Unter allen Diät Mythen hält sich diese These ungeschlagen auf dem ersten Platz. Während du beispielsweise um 8 Uhr morgens oder um
12 Uhr mittags zu kohlenhydratreicher Nahrung greifen kannst, gilt sie ab 18 Uhr abends als absolutes No-Go im Rahmen einer Diät. Mythen ranken sich um die kohlenhydratreiche Nahrung, obwohl Studien längst das Gegenteil belegt haben. Der Glaube an diesen Mythos macht keinen Sinn und schränkt dich in der Erstellung eines ausgewogenen Ernährungsplanes spürbar ein. Auch die langsamere Verstoffwechselung in der Nacht belegt den Mythos nicht. Am Morgen ist die Insulinaktivität höher als am Abend. Auch dieser Faktor fliesst in die Diät Mythen ein und lässt dich den Rückschluss ziehen, dass Kohlenhydrate nach 18 Uhr tatsächlich dicker machen.

In der Realität zeigt sich, dass die Insulinintensität zu jeder Tageszeit gleich ist und dass sie am Morgen höher erscheint, liegt nur daran, dass du in der Nacht im Regelfall nichts gegessen hast. Fakt ist: Kohlenhydrate am Abend machen nicht dick und wenn du das Hauptgericht lieber am Abend als zur Mittagszeit ist, musst du dich nicht länger von den Diät Mythen in die Irre führen lassen. Wichtiger ist, dass du die Portionsgrösse zielführend wählst. Zu grosse Portionen machen immer dick und das beschränkt sich nicht nur auf kohlenhydratreiche Nahrung und auch nicht auf eine Essenszeit.

Mit Kohlenhydraten nimmt man sofort zu

Generell wird den Kohlenhydraten eine dickmachende Wirkung nachgesagt. Auch bei dieser These handelt es sich um längst überholte Diät Mythen, die in deinem Leben keinen Bestand haben müssen. Die Zunahme, die sich zum Beispiel beim regelmässigen Konsum von Nudeln einstellt, hat nichts mit dem Lebensmittel Nudel an sich zu tun. Eine Portion Kartoffeln hat 105 Kalorien, eine Portion Nudeln hingegen 215 Kalorien. Das ist zwar mehr, dennoch aber keine Grundlage für eine sofortige Zunahme. Die Problematik und damit auch das hartnäckige Festhalten an diesen Diät Mythen basiert auf den Saucen. Nudeln werden grösstenteils mit sahnigen Saucen kombiniert. Dass diese Beilagen dick machen, lässt sich nicht von der Hand weisen und gehört keinesfalls in die Diät Mythen.

Um die Bedeutung der Kohlenhydrate in der Ernährung zu verstehen, solltest du dich in erster Linie mit den Unterschieden der einzelnen Kohlenhydrate beschäftigen. Kohlenhydrate werden grob in 5 Gruppen unterteilt, die anhand der unterschiedlichen Molekülkettenlänge verschiedene Auswirkungen auf den Körper haben. Unverarbeitete Kohlenhydrate sind gesundheitsfördernd und bringen deinen Kreislauf in Schwung. Ein vollständiger Verzicht, wie es durch die Position der Kohlenhydrate in den Diät Mythen oftmals der Fall ist, bewirkt das Gegenteil und zieht Heisshunger-Attacken auf Süsses nach sich.

Fett macht fett

Fett macht fett klingt eigentlich logisch. Dennoch gehört diese These zu den hartnäckigen Diät Mythen, die einer ausgewogenen und gesunden Ernährung entgegen stehen. Fett ist wichtig und gesund, sofern du das richtige Fett zu dir nimmst und dich in der Aufnahmemenge zügelst. Die auf Fett bezogenen Diät Mythen haben einen völlig neuen Industriezweig entstehen und zahlreiche Light Produkte auf den Markt bringen lassen. Wenn es um die Einstufung von Fetten geht, solltest du in gesättigte und ungesättigte Fettsäuren aufteilen.

Beide Fette werden vom Körper gebraucht und machen nicht dick, wenn du den Genuss in Massen vollziehst und den Stoffwechsel durch Aktivität anregst. Gegen zu viel Fett hat der Körper einen natürlichen Schutzmechanismus entwickelt. Nimmst du eine grössere Menge fettige Nahrung zu dir, reagiert dein Körper mit Übelkeit. Verzichtest du hingegen auf Fette in der Ernährung, tendierst du zu Heisshunger und fühlst dich weniger satt. Der Konsum von Light Produkten führt dazu, dass du kontinuierlich Hunger hast und viel mehr isst, als es bei “normalen” Lebensmitteln mit einem natürlichen Fettgehalt der Fall ist. Dass Fett zur Zunahme führt und fett macht, kann also durchaus in die Diät Mythen eingeordnet werden.

Jede Diät endet im Jojo-Effekt

Was bringt die Diät, wenn du am Ende doch zunimmst und viel mehr Fett als vor der Abnahme ansetzt? Um den Jojo-Effekt ranken sich unzählige Diät Mythen. Doch endet wirklich jede Diät mit einer Zunahme oder kann diese Sorge im Reich der Diät Mythen verbleiben? Um die Problematik zu verstehen, solltest du einen weiteren Punkt in den Diät Mythen kennen. Das Gerücht hält sich hartnäckig, dass der Stoffwechsel während Diäten langsamer funktioniert und die Nahrung anders verstoffwechselt wird. Das stimmt nicht, denn dein Körper arbeitet plus minus im gleichen Tempo.

Warum eine Diät zur anschliessenden Zunahme führt, hängt in den meisten Fällen mit dem vollständigen Verzicht auf eine Lebensmittelgruppe sowie dem Verlust an Muskelmasse zusammen. Verzichtest du auf Kohlenhydrate, wirst du nach der Diät einen immensen Appetit darauf verspüren. Ebenso verhält es sich mit Fett. Verzicht-Diäten machen daher wenig Sinn, so dass du sämtliche Abnahmeversprechen durch Verzicht in die Diät Mythen einreihen kannst. Um den Jojo-Effekt zu vermeiden, solltest du schon im Zeitraum der Diät einen anschliessenden Plan zur Ernährungsumstellung ausarbeiten. Und: die Diät sollte dir kein Lebensmittel verbieten, sondern auf dem ausgewogenen Umgang mit der Nahrung basieren. Gehst du so an dein Idealgewicht heran, bleibt der Jojo-Effekt aus und kann im Bezug auf deine Diät im dicken Buch der Diät Mythen verbleiben.

Lokaler Fettabbau ist möglich

Falsch! Hierbei handelt es sich wirklich um eine Aussage, die in den Diät Mythen zuhause ist. Der gezielte Fokus auf eine Problemzone ist weder mit einer Diät, noch mit Situps und anderen Spezialübungen zur Fitness möglich. Jede Frau hat während einer Diät die Erfahrung gemacht, dass zuerst die Brust, dann der Po und die Oberschenkel dünner werden. Bis es an den Bauchspeck geht, vergeht viel Zeit. Das an den Hüften und am Bauch eingelagerte Fett wird trotz zielgerichteter Übungen und so genannten “Bauch-weg-Diäten” als Letztes angegriffen. Die Möglichkeit des lokalen Fettabbaus ist vollständig in den Diät Mythen einzuordnen.

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Meal Prep. So gelingt das Vorkochen ganz leicht!

Meal Prep – Praktisch Vorkochen für eine gesunde, ausgewogene Ernährung.

Wenn du regelmässig den ganzen Tag unterwegs bist, kommen abwechslungsreiche und ausgewogene Mahlzeiten oftmals zu kurz. Das Essen am Kiosk oder in der Kantine ist selten gesund und häufig auch nicht lecker. Auch wenn du besondere Ernährungsbedürfnisse hast oder kein Geld für Essen unterwegs ausgeben möchtest, kommt eine gesunde Ernährung meistens zu kurz. Der neue Food-Trend Meal Prep, also Vorkochen, ist die Lösung.

Was ist Meal Prep?

Meal Prep bedeutet Vorkochen. Du kochst zum Beispiel an einem Tag oder mehreren Tagen der Woche sämtliche Gerichte vor. Die anderen Tage kannst du dann die zubereiteten Gerichte geniessen. Das vorausschauende Zubereiten von Essen hat diverse Vorteile und ermöglicht dir auch leckeres, gesundes Essen zu dir zu nehmen, wenn die Zeit mal nicht ausreicht.

Was brauchst du zum Vorkochen?

Grundsätzlich brauchst du nicht mehr und nicht weniger als für das konventionelle Kochen für den gleichen Tag auch. Doch! Eine Sache wäre da: Du brauchst Tupperdosen und Einmalgläser – und davon viele. Denn diese kannst du dann mit dem vorbereiteten Essen füllen. Anschliessend kannst du die Mahlzeit, wo und wann du willst, geniessen. Vorteilhaft ist es darüber hinaus, wenn die Tupperdosen mikrowellentauglich sind. Dann kannst du ohne Umfüllen das Essen direkt warm machen. In Einmalgläser sehen insbesondere Salate lecker und ansprechend aus. Denn das Auge isst bekanntlich auch beim Vorkochen mit.

Welche Lebensmittel sind für das Vorkochen besonders geeignet?

Allerdings eignen sich nicht alle Lebensmittel zum Vorkochen. Denn du musst bei der Zusammenerstellung der Mahlzeiten viel beachten. Zum einen gehört zu einer gesunden Ernährung eine ausgewogene Zusammenstellung der Nahrungsmittel: Gemüse, Kohlenhydrate und Proteine sollten allesamt in einer Mahlzeit enthalten sein. Darüber hinaus ist es bedeutsam, dass sich die Lebensmittel für Meal Prep eignen. Denn einige Nahrungsmittel werden schnell matschig.

Beim Gemüse hast du die Qual der Wahl. Bunt, gesund und lecker. Alles was du magst, eignet sich grundsätzlich für das Vorkochen. Du kannst allerdings darauf achten, welches Gemüse gerade Saison hat. Dies wirkt sich nicht nur positiv auf den Preis aus, sondern ist auch ökologisch vorteilhaft.

Als Quelle von Kohlenhydraten eignen sich diverse Linsen- und Bohnenvarianten. Ob rote Linsen, schwarze Belugalinsen, Kidneybohnen, schwarze Bohnen oder weisse Bohnen – dein Geschmack entscheidet! Darüber hinaus eignen sich insbesondere Beilagen wie Kartoffeln, Couscous, Bulgur oder Quinoa für Meal Prep. Vollkornnudeln sind auch geeignet, normale Nudeln eher nicht. Diese haben den Nachteil, schnell matschig zu werden. Das wirkt sich nicht nur negativ auf den Geschmack, sondern auch auf die Optik aus. Reis ist da die bessere Wahl.

Auch bei den Protein-Quellen gibt es vielfältige Möglichkeiten beim Meal Prep. Hähnchen- oder Pouletbrust sind mögliche Varianten. Auch Mozzarella oder weitere Käsesorten eignen sich überaus gut. Für Veganer eignen sich Tofu, Seitan oder Falafelbällchen. Somit kommst du beim Vorkochen, ganz gleich welche Ernährungsbedürfnisse oder -vorlieben du hast, garantiert auf deine Kosten.

Wie funktioniert Meal Prep?

Vorbereitung ist das A und O. Zunächst benötigst du die oben beschriebenen Utensilien wie Tupperdosen oder Einmachgläser. Anschliessend ist es sinnvoll, die gesamte Woche im Voraus zu planen. Du solltest dir genau überlegen, was du an den einzelnen Tagen in der Woche essen möchtest. Food-Blogs, Kochbücher oder vieles mehr eignen sich zur Inspiration. Anschließend hast du den Wochenplan für das Meal Prep erstellt und es geht ans Eingemachte. Denn nun gehst du einkaufen. Mit deiner Einkaufsliste kannst du im Bioladen, im Supermarkt oder auf dem Wochenmarkt die einzelnen Meal Prep Zutaten besorgen.

Eine sorgfältige Auswahl ist bei den Zutaten für das Vorkochen unerlässlich. Diese spart Kosten, ist umweltfreundlich und dazu noch gesund. Anschliessend kannst du mit dem Vorkochen beginnen. Wenn du Gerichte kochst, dessen Zutaten sich überschneiden, sparst du Zeit und dein Aufwand ist deutlich geringer. Auch beim anschliessenden Stapeln der Meal Prep Gerichte im Kühlschrank bzw. Kühlfach solltest du vorausschauend planen. Denn es kostet Nerven, wenn du stets die unterste Tupperdose benötigst.

Welche Vorteile bietet das Vorkochen?

Meal Prep bietet dir diverse Vorteile. Zum einen sparst du Kosten, denn das Vorkochen ist deutlich preiswerter als der tägliche Gang zu einem Imbiss, in die Cafeteria, in ein Restaurant oder die Kantine. Wenn du Meal Prep praktizierst, wirkt sich das also positiv auf deine Ausgaben aus.

Der Arbeitsaufwand ist deutlich geringer, als wenn du jeden Tag kochst. Denn viele Zutaten müssen nur einmal zubereitet werden, da diese in diversen Mahlzeiten vorkommen. Zudem musst du nach dem Vorkochen nur einmal den Abwasch machen.

Du kannst die Mahlzeiten beim Vorkochen deutlich gesünder zubereiten als wenn du ausserhalb isst. Abnehmen ist mit Meal Prep also ebenso möglich wie eine gesündere, bewusstere Ernährung.

Für wen eignet sich Meal Prep besonders?

Meal Prep eignet sich insbesondere für dich, wenn du auf eine gesunde und sportliche Ernährung Wert legst. Denn dann ist das Essen aus Kantinen oder Kiosks nichts für dich. Vielmehr hast du die Möglichkeit, das Essen gemäss deinem Ernährungsplan im Voraus vorzubereiten. Meal Prep ist die Chance für eine gesundheitsbewusste Ernährung.

Vorkochen eignet sich zudem für dich, wenn du besondere Ernährungsweisen bevorzugst. Eine vegane Ernährung ist zum Beispiel nicht überall problemlos möglich. Du kannst zuhause mit Leichtigkeit vegane Gerichte vorkochen und musst nicht mehr auf etwaige Notlösungen wie Pommes etc. zurückgreifen. Selbstverständlich eignet sich Meal Prep auch für andere Ernährungsbedürfnisse wie eine glutenfreie, vegetarische oder sonstige Ernährung. Vorkochen ist die Lösung.

Welche Tipps solltest du darüber hinaus berücksichtigen?

Wenn Du in Zukunft den Meal Prep Trend ausprobieren möchtest, solltest du zudem einige Tipps berücksichtigen. Dann wirst du das Vorkochen nicht mehr missen wollen.

1. Nutze Gewürze und Kräuter für mehr geschmackliche Abwechslung.

2. Bereite grosse Portionen vor und friere etwas für Wochen ein, in denen du keine Zeit zum Vorkochen hast.

3. Nutze vielfältige Lebensmittel, mit denen du diverse Meal Prep Rezepte zubereiten kannst.

Fazit – Der Trend Vorkochen als deine Chance für eine ausgewogene und gesunde Ernährung.

Meal Prep ist ein Trend, der immer mehr Anklang findet. Wenn du auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung Wert legst und darüber hinaus keine Zeit für das tägliche Kochen hast, ist Meal Prep die Gelegenheit und Chance. Denn du profitierst vom Vorkochen in vielfältiger Art und Weise.

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Zum Abnehmen solltest du Muskeltraining machen! Wir erklären dir warum.

Gründe warum du zum Abnehmen Muskeltraining machen solltest!

Die Zahl der Menschen, die nach einer Diät wieder zunehmen, wächst und wächst. Jeder möchte gern ein paar Pfunde verlieren. Es wird gehungert, Wasser getrunken und Spinat mit Pouletbrust gegessen. Zwei Kilo sind weg, doch nach einigen Monaten sind vier neue wieder auf den Hüften. Immer wieder steht die Fragen im Raum: Wie kann ich abnehmen? Die einfache lautet: Ohne Muskelaufbau geht es nicht. Wir klären auf, warum beim Abnehmen der Muskelaufbau so wichtig ist. Danach solltest Du wirklich überzeugt sein.

Warum brauche ich Muskelaufbau?

Sport und Bewegung sind beim Abnehmen gut und sogar Voraussetzung. Doch Bewegung allein reicht nicht aus, wenn der Muskelaufbau nur geringfügig ist. Denn so wirst Du nur kurzfristig Pfunde verlieren. Der berühmte Jojo-Effekt beginnt nach der Diät dann aus einem einfachen Grund: Das Organ, das für den Stoffwechsel verantwortlich ist, ist nicht ausreichend ausgebildet. Das ist nicht etwa der Magen oder Verdauungstrakt, sondern es sind die Muskeln. Die Gesamtheit aller Muskeln sind für den Stoffwechsel verantwortlich. Sie verbrauchen die aufgenommene Energie, der gewünschte Kreislauf auch in Gang. Du kannst abnehmen oder eben nicht wieder zunehmen. Ein mindestens genauso wichtiger Punkt, den Du nicht außer Acht lassen solltest.

Der Muskelaufbau: Das ist wichtig für Dich!

Wenn Du bisher joggen oder schwimmen warst, aber nicht die gewünschte Menge an Kilos abnimmst, dann kann dies durchaus daran liegen, dass die notwendige Muskelmasse fehlt. Wichtig ist, dass Du ein abwechslungsreiches Training absolvierst, bei dem der Muskelaufbau Vorrang hat. Denn solange Du nur Kalorien beim Sport verbrauchst, aber keine Muskeln aufbaust, wirst Du früher oder später wieder an Gewicht zunehmen. Genau hier liegt der Knoten, den viele Menschen, die abnehmen wollen, nicht sehen. Wenn Du lange keinen Sport gemacht hast, steht der Muskelaufbau deshalb an erster Stelle. Du wirst schneller und nachhaltiger abnehmen, wenn der Fokus in den ersten Wochen allein auf dem Muskelaufbau liegt. Das Kalorienzählen kommt erst viel später, auch wenn Du natürlich trotzdem auf Deine Ernährung achten musst.

Allein das Ausdauertraining reicht nicht aus, um die Fettverbrennung richtig anzukurbeln. Während viele Jahre gesagt wurde, dass mit einem Training von 20 Minuten begonnen werden sollte, weiß man heute, dass sogar ohne Aufwärmphase direkt das Muskeltraining begonnen werden kann. Es ist der schwierigere Teil des gesamten Trainings und Du tust Dir selbst einen Gefallen, wenn Du zuerst mit dem Muskelaufbau beginnst und danach ein gutes Ausdauertraining einlegst (Achtung: Ausdauerbelastung des gleichen Zielmuskels hemmen dabei den Muskelaufbau). Hier sind weniger die Kräfte gefragt, sondern die Ausdauer und die Pulsfrequenz. Zusätzlich geht der Energieverbrauch auch hier noch einmal kräftig nach oben, ein Plus zum Abnehmen. Mit einer durchschnittlichen Aufnahme von ca. 2000 Kalorien und dem Verbrauch von ca. 2500 – 3000 Kalorien kannst Du in absehbarer Zeit abnehmen und Fett verlieren.

Was bringt mir der Muskelaufbau?

Was passiert genau beim Abnehmen? Der erste Level bei der Körperformung ist ohne Zweifel der Muskelaufbau. Erst durch die Muskeln wirken einzelne Körperpartien gut geformt. Wo vorher Dellen und Hüftspeck saßen, zeigen sich glatte Linien. Übrigens sind nicht nur Frauen von den ungeliebten Hüftrollen betroffen. Mindestens genauso viele Männer tragen heute Speckröllchen über dem Hosenbund. Gut versteckt heißt noch nicht, dass der Kampf beim Abnehmen gewonnen ist. Neu aufgebaute Muskeln verbrauchen mehr Energie. Der Muskel ist das Stoffwechselorgan Nummer Eins! Je mehr Muskeln umso mehr Fettverbrauch.

So erreichen Spitzensportler extreme Werte wie drei Prozent Körperfett. Durch andauerndes Training werden die Muskeln weiterhin trainiert und unterstützen einen hohen Stoffwechsel. Körperformung und Energieverbrauch gehen also Hand in Hand. Schon nach wenigen Wochen sind Unterschiede sichtbar und vor allem auch spürbar. Jede Bewegung fällt leichter. Daher wird Dir diese Phase beim Abnehmen und nach dem Muskelaufbau nicht mehr so schwer fallen. Die Momente, die anfänglich schwer waren, sind nun deutlich einfacher.

Zusammenfassend können wir zum Abnehmen mit Muskeltraining sagen:

1. Das Muskeltraining ermöglicht erst den Muskelaufbau
2. Regelmäßiges Muskeltraining fördert direkt das Abnehmen
3. Weiterführendes Muskeltraining verhindert den Abbau der Muskeln
4. Muskeltraining unterstützt nachhaltig den Stoffwechsel
5. Ständiges Muskeltraining sorgt für einen schönen Körperbau
6. Muskeltraining beansprucht ständig Kalorien

Positive Effekte beim Abnehmen

Sobald der Muskelaufbau Wirkung zeigt, geht nicht nur die Anzeige der Waage runter. Auch das Wohlbefinden im Allgemeinen verändert sich positiv. Der Muskelaufbau hat zur Folge, dass viele Menschen plötzlich “wachsen”, nicht etwa an Körpergröße, sondern an einer verbesserten Körperhaltung. Insbesondere die Rückenmuskulatur sorgt dafür, dass Du eine bessere Haltung hast. Der Rücken ist gerade und weniger krumm, daraus resultiert der Eindruck, man wäre gewachsen. Laufen oder die Treppen steigen sind jetzt gar kein Problem mehr. Insbesondere das mühelose Treppensteigen ist ein typisches Resultat, das beim Muskelaufbau und Abnehmen geschieht.

Der Körper hat mehr Kraft und Energie, denn die Muskeln tragen nun mit weniger Anstrengung den gesamten Körper. Diese einfache Formel lässt sich auf jeden Menschen übertragen: Ob große oder kleine Menschen, dick oder dünn. Sobald der Muskelaufbau beginnt, verändert sich das Körpergefühl. Dieser Punkt sollte vor allem Dein Ansporn sein, denn ab diesem Zeitpunkt wird Dir das Abnehmen noch leichter fallen. Die Schwerfälligkeit ist dahin, also macht auch die Bewegung und das Abnehmen wieder viel mehr Spaß!

Nach dem Erreichen des Wunschgewichts …

… solltest Du auf keinen Fall aufhören zu trainieren. Denn ohne Muskeltraining gehen die Muskeln wieder zurück und damit auch der Stoffwechsel. Dies hätte zur Folge, dass Du wieder zunimmst. Mit dem Muskelaufbau kannst Du diesen Effekt verhindern. Das Abnehmen ist ein langwieriger Prozess. Wenn Du langfristig abnehmen möchtest, legst Du zwischen Deinem Ausdauertraining immer wieder Einheiten von Muskelaufbau dazwischen, um auf dem gleichen Stand zu bleiben. Der Aufwand ist dann weitaus einfacher, denn bestehende Muskeln zu trainieren fällt leichter.

Ein- bis zweimal pro Woche kannst Du spezielle Einheiten zum weiteren Muskelaufbau einlegen und diese Tage auch durch eine gezielte Protein Einnahme ergänzen. Kein Zucker bzw. nur vor dem Training eine bestimmte Menge an Kohlenhydraten zu sich nehmen. Die Kohlenhydrate geben Dir die notwendige Energie für das Training. Spezielle Energiedrinks begleiten Dich während des Trainings und versorgen den Organismus mit wichtigen Mineralstoffen. Auch ein Punkt, der oft ignoriert wird. So hast Du die Kraft, zwei Stunden Muskeltraining zu absolvieren und kannst je nach Wunsch weitere Kilo abnehmen. Anschließend gibt es nur Eiweiß und Gemüse! So bekommen die Muskeln genau die Vitalstoffe, die sie nach dem Training brauchen.

Denk beim Abnehmen immer daran. Steter Tropfen höhlt den Stein!

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Ernährung Kraft

Proteinreiche Lebensmittel. Welche Lebensmittel enthalten viel Protein?

Welche proteinreiche Lebensmittel gibt es?

Eiweiß, oder auch Protein sorgt für Muskelwachstum im Körper und kurbelt den Fettabbau an. Um den Körper optimal mit Eiweiß zu versorgen benötigt dieser proteinreiche Lebensmittel.

Proteinreiche Lebensmittel als Basis für eine gesunde Ernährung

Genau wie Fette und Kohlenhydrate, zählen auch Proteine zu den sogenannten Makronährstoffen. Die großen Moleküle sind aus vielen, einzelnen Aminosäuren aufgebaut, und wenn Proteine konsumiert werden, so werden diese während der Verdauung in einzelne Aminosäuren zerlegt. Das hilft dem Körper seine eigenes Protein aufzubauen. Proteine für unser Bindegewebe, die Haare und Nägel, Hormone und sogar Antikörper werden gebildet.

Proteinreiche Lebensmittel in welcher Menge?

Essen wir nicht genügend proteinreiche Lebensmittel, so kann der Körper Mängel aufweisen. Ca. 0,8 bis 1g Protein soll man pro Kilogramm Körpergewicht zu sich nehmen und muss keinen Proteinüberschuss befürchten.

Wer also nicht mit Nahrungsergänzungsmitteln oder Proteinpulvern nachhelfen möchte, sollte folgende proteinreiche Lebensmittel unbedingt in den Speiseplan einbauen.

Eier

In einem Ei sind sieben Gramm Eiweiß und sind somit für Sportler der Inbegriff eines proteinreichen Lebensmittels. Auch kann unser Körper das Eiweiß in reine Muskelmasse umwandeln. Viele Sportler schwören auf diese Art von Eiweißzufuhr und essen in regelmäßigen Abständen große Mengen davon.

Lachs und Thunfisch

Auch Lachs und Thunfisch enthalten sehr viel Eiweiß. 150g Thunfisch enthält zum Beispiel 35g Eiweiß. Das macht pro 100g, 20g Eiweiß!

Thunfisch ist optimal für den Aufbau von Muskelmasse geeignet und liefert wie auch Lachs viel Protein. Lachs versorgt den Körper übrigens zusätzlich auch mit mit ungesättigten Fettsäuren, den wertvollen Omega-3-Fettsäuren. Genau wie mit Vitamin A, B1, B6 und B12 sowie Selen und Zink.

Hülsenfrüchte

Sojabohnen, Linsen, Kichererbsen oder die geläufigen Kernbohnen sind äussert proteinreiche Lebensmittel. Sie enthalten – ebenfalls gekocht – 9 g Protein.

Auch gekochte Erbsen, mit 6 – 7g pro 100g sind großartige Proteinlieferanten für unseren Körper. Weiterhin sind Kalium und Eisen sowie Vitamin B1 und Carotinoide in den Erbsen enthalten.

Sojaprodukte

Sojaprodukte sind wahre Eiweißwunder. So ist der Proteingehalt eines Sojadrinks mit dem von Kuhmilch vergleichbar. Man muss also nicht große Mengen an Soja zu sich nehmen, um Protein dem Körper zuzuführen. Besonders Veganer und Vegetarier dürfen sich hier freuen, da es eine großartige Alternative zu tierischem Eiweiß darstellt.

Fleisch

Nicht nur Fisch, auch Fleisch ist eine tolle Eiweißquelle. Pouletbrust zum Beispiel, liefert 30 g Protein bei 125g Fleisch. Poulet hat zudem wenig Fett und ist somit bei Sportlern sehr beliebt. Das im Fleisch enthaltene B6 unterstützt den menschlichen Eiweißstoffwechsel und ist somit ein oft unterschätzter Nebeneffekt.

Rindfleisch enthält auch 27 g Protein bei 150 g und kann durch eine hohe biologische Wertigkeit sehr gut in körpereigenes Eiweiß umgewandelt werden.

Proteine können also wunderbar auch ohne Proteinpulver dem Körper zugeführt werden. Wer dennoch gerne zusätzliches Protein zu sich nehmen möchte, der hat eine große Auswahl an Protein Shakes und Supplementen in unserem Sortiment. Diese Produkte bieten wir im besten Preis-Leistungs-Verhältnis an.

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Ausdauer Fitness Kraft

Gesäss auf dem Laufband trainieren. Geht das?

Kann ich mein Gesäss auf dem Laufband trainieren?

In der heutigen Zeit sieht man in den Fitnessstudios immer mehr Leute welche Übungen aus dem Internet bei sogenannten Influencern von Instagram oder Facebook kopieren. Daher kommt wahrscheinlich auch der Trend, dass beim Laufband jeweils steil nach oben gelaufen wird. Wenn man die Trainierenden fragt warum sie dies machen, kommt oft die gleiche Antwort. Ich möchte mein Gesäss auf dem Laufband trainieren und so einen knackigen Po erhalten.

Wie bekommt man überhaupt einen knackigen Po?

Es geht hier vor allem darum, den Po zu “Straffen”. Straffen bedeutet dabei die Muskelmasse zu vergrössern und die Fettmasse zu verringern. Die Fettmasse verringern kann man in dem man einen negative Energiebilanz erreicht. Dabei müssen weniger Kalorien eingenommen als Kalorien verbraucht werden. Wo das Körperfett jedoch abgebaut wird, ist grösstenteils genetisch geregelt und kann daher kaum beeinflusst werden. Es besteht jedoch die Möglichkeit die Muskelmasse lokal zu vergrössern. Kann man somit nun die Muskulatur durch Po-Training auf dem Laufband vergrössern?

Wohl kaum.

Für eine Vergrösserung der Muskelmasse müssen folgende Belastungen gegeben sein:

  • Spannungsdauer bis zur muskulären Erschöpfung von ca. 60 – 100 Sekunden.
  • Ein Trainingswiderstand der die muskuläre Erschöpfung in diesen 60 – 100 Sekunden herbeiführen kann.

Beide Voraussetzungen sind mit grösster Wahrscheinlichkeit bei vielen nicht gegeben wenn sie das Gesäss auf dem Laufband trainieren.

Das Gesäss auf dem Laufband trainieren macht wenig Sinn. Was ist die Alternative?

Ein Muskel reagiert auf jeden Trainingsreiz mit einer spezifischen Anpassung. Bei einem Reiz welcher über längere Zeit (mehrere Minuten bis Stunden) auf den Muskel einwirkt, bewirkt, dass der Muskel ausdauernder wird. Dabei wird seine Querschnitts-Fläche jedoch kaum verändert. Um die Muskelmasse zu vergrössern muss somit der Muskel innert 60 – 100 Sekunden komplett erschöpft werden. Zudem muss die Protein Einnahmemenge genug gross sein und zur richtigen Zeit zu Verfügung stehen. Nur so hat der Muskel auch den nötigen Baustoff zu Verfügung.

Um den Muskel in kurzer Zeit komplett zu erschöpfen eignet sich daher ein Kraftgerät deutlich besser als ein Ausdauergerät.

Im folgenden Blog findest du Übungen um deinen Po zu trainieren. Diese sind deutlich effizienter als wenn du dein Gesäss auf dem Laufband trainierst.

4 Gesäss Übungen für einen knackigen Po.

Viel Spass dabei und lass deinen Po brennen!

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Ernährung Fitness

Diät-Pausen – Der Booster für den Fettabbau?

Sind Diät-Pausen für den Fettabbau förderlich? – Wie effizient ist diese Form der Nahrungsaufnahme?

In der heutigen Zeit gibt es immer mehr übergewichtige Leute. Viele setzen dann für den Fettabbau auf Diäten. Diät-Pausen sind anscheinend förderlich für den Fettabbau.

Worauf kommt es an, wenn wir Fett abbauen möchten?

Die Hauptkomponente der Gewichtsabnahme ist die Energiebilanz (Energieaufnahme – Energieverbrauch). Wenn die Energiebilanz negativ ist, wird das Körpergewicht verringert und möglicherweise Körperfett abgebaut. Wenn jedoch das Körpergewicht sinkt, sinkt in der Regel der Energieverbrauch ebenfalls. Die Verringerung des Energieverbrauchs erklärt sich teilweise durch eine Verringerung des Körpergewichts.

Die Verringerung des Energieverbrauchs kann jedoch nicht vollständig durch den Gewichtsverlust allein erklärt werden. Es gibt zusätzlich metabolische Anpassungen, die anscheinend dazu beitragen. Diese Anpassung wird als adaptive Thermogenese bezeichnet.

Diät-Pausen – Was sagt eine aktuelle Studie über diese adaptive Thermogenese aus?

Es wurde in der aktuellen Studie angenommen, dass die adaptive Thermogenese minimiert werden könnte, indem “Pausen” während der Diätperiode eingelegt werden.

Das Studiendesign

Eine Gruppe (Gruppe 1) machte 16 Wochen lang eine Diät. Die Teilnehmer haben damit 33% weniger Kalorien zu sich genommen. Die andere Gruppe (Gruppe 2) machte ebenfalls 16 Wochen lang eine Diät, in denen sie 33% weniger Kalorien konsumierten. Jeweils nach zwei Wochen Diät machte die Gruppe 2 jedoch eine zweiwöchige Pause, in der sie die Kalorienmenge für eine ausgeglichene Energiebilanz (Diät-Pause) einnahm. Die Gesamtdauer der Diät von Gruppe 2 war daher 30 Wochen, aber das gesamte kalorische Defizit in diesen Wochen war das Gleiche wie bei der Gruppe 1.

Die Gruppe 2 (Gruppe mit Diät-Pausen) verlor mehr Fettmasse im Vergleich zur Gruppe 1 (ohne Diät-Pausen/12,3 gegenüber 8,0 kg), während der Verlust an Magermasse (v. a. Muskelmasse) zwischen den Gruppen ähnlich war (1,8 vs 1,2 kg). Die Gewichtsveränderung während der Diät-Pausen war nahezu gleich Null (0,0 ± 0,3 kg Körpergewicht). Die Unterschiede im Fettverlust traten daher während der Diätperioden auf.

Die Verringerung des Ruheenergieverbrauchs (Grundumsatz) war damit in der Gruppe mit den Diät-Pausen geringer, was darauf hindeutet, dass die Diät die adaptive Thermogenese effektiv dämpft.

Fazit der Diät-Pausen

Anscheinend können Diät-Pausen den Fettabbau erhöhen, indem sie teilweise der Senkung des Ruhenergieverbrauchs (Grundumsatz) während der Diät-Periode entgegenwirken.
Während die Gruppe mit Diät-Pausen mehr Fett abgebaut hat, war die Dauer der Diät fast doppelt so lang.

Nun könnte man natürlich argumentieren, dass eine Diät ohne Pausen für 30 Wochen bei einer Energiemenge von 33% unter dem Energieverbrauch demselben oder zu mehr Fettabbau führen würde. Natürlich wäre dann das gesamte Kaloriendefizit viel grösser und die Ernährung wäre aus mentaler Sicht deutlich anstrengender.

Quelle: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28925405

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Ernährung

Appetitzügler – wie sie gegen den Hunger wirken

Appetitzügler werden auch als Anorektika bezeichnet und sollen das Hungerempfinden beeinflussen. Dazu docken die enthaltenen Wirkstoffe an einer bestimmten Stelle im Gehirn – dem Hypothalamus – an. Diese Gehirnregion ist für die Steuerung des Hungergefühls verantwortlich. Der so verminderte Appetit soll zu einer reduzierten Aufnahme von Nahrung und dem Einsparen unnötiger Kalorien führen. Auch Heißhunger, der oft bei einer Diät auftritt, kann so bekämpft werden.

Wirkungsweise der Appetitzügler

Viele Appetitzügler wurden nicht wissenschaftlich getestet. Vielmehr handelt es sich um Präparate, deren Wirkung aus den Ursprungsländern der meist pflanzlichen Inhaltsstoffe überliefert wurde. In der Apotheke oder Drogerie sind solche natürlichen Appetithemmer erhältlich. Diese enthalten beispielsweise das koffeinreiche und stoffwechselanregende Guarana oder sattmachende Konjak-Extrakte. Letztere quellen im Magen auf, sodass durch die mageneigenen Dehnungsrezeptoren Sättigungsreize an das Gehirn gesendet werden. Appetitzügler können auch in Form von speziellen Gewürzen wie Chili oder Cayenne-Pfeffer regulierend auf den Appetit einwirken. Das Capasaicin aus den scharfen Würzmitteln ist gleichzeitig als Fatburner bekannt. Gegen Heißhunger helfen Inhaltsstoffe wie Zitronen- oder Grapefruitextrakte. Viele Abnehmwillige haben zudem mit Eiweißpulver zum Abnehmen Erfahrungen in Sachen Appetit zügeln sammeln können. Das reine Eiweiß sättigt, liefert aber weniger Kalorien als andere Lebensmittel und unterstützt daher eine Gewichtsreduktion. Zudem wird durch das Protein die Muskelaufbaurate gesteigert. dieser Prozess braucht zusätzliche Energie.

Nicht-pflanzliche Mittel als Appetitzügler

Neben Appetitzüglern mit pflanzlichen Inhaltsstoffe sind auch Mittel mit Phentermin oder Norephedrin erhältlich. Beide Stoffe sind leider in der Fitnessszene beliebt, da sie die Leistungsfähigkeit steigern. Beide Substanzen sind in der Schweiz verboten! Letzteres ist ein Botenstoff, der als Stresshormon agiert und eng mit Adrenalin verwandt ist. Er aktiviert den Sympathikus im Körper – die Stressachse – und bewirkt unter anderem, dass der Stoffwechsel hochfährt, körpereigene Energiereserven ausgeschüttet werden und der Appetit sinkt. Als Nebenwirkung können aber auch Bluthochdruck oder gar ein anaphylaktischer Schock auftreten. Man sollte daher die Finger von solchen Substanzen lassen.

Quelle: www.diaetpillen.org