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Ausdauer Fitness

HIIT Training (high intensity intervall training)

Was ist HIIT Training?

HIIT Training ist eine Trainingsmethode, die aus hochintensiven Intervallen in Kombination mit langsamen tiefintensiven Phasen besteht. Dieses Zusammenspiel sorgt für einen effektiven Trainingsreiz. Lange Zeit wurde das Herz-Kreislauftraining im Fitnessbereich als nahezu ausschliesslich gleichförmige, tiefintensive und umfangsorientierte Trainingsform durchgeführt. Ein solches klassisches Herz-Kreislauftraining nimmt zwar auch heute noch einen wichtigen Platz in der Trainingsplanung ein. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen jedoch auf, dass eine maximale und schnelle Verbesserung der Herz-Kreislaufleistungsfähigkeit auch bei Untrainierten am effizientesten durch eine Variation der Belastungsintensität (HIIT Training) erzielt werden kann. HIIT hat weitreichende und zusätzliche positive Auswirkungen auf den Körper. Aus physiologischer Sicht ist somit die Ergänzung der konventionellen Trainingsformen mit Intervalltraining bei sehr hohen Intensitäten (HIIT Training) notwendig.

Welche Anpassung sind durch HIIT Training hauptsächlich zu erwarten?

Durch das HIIT Training erhöht sich das Schlagvolum. Das bedeutet, dass das Herz mehr Blut pro Schlag in den Kreislauf pumpen kann. Da sich das Schlagvolumen mit spezifischem Training vergrössert, das Herzminutenvolumen aber bei submaximaler Leistung in etwa gleich bleibt, messen wir nach einer Trainingsphase bei gleicher Leistung eine tiefere Herzfrequenz. Es ist also das Schlagvolumen, welches sich durch HIIT erhöht. Es kommt durch eine verbesserte Funktionalität der Herzkontraktion und eines grösseren Herzmuskels zustande. Bei gleich bleibender maximaler Herzfrequenz steigt die maximale Blutförderkapazität des Herzens (das maximale Herzminutenvolumen) an. Gleichzeitig sinkt die Ruheherzfrequenz, weil das Herz für den Transport derselben Menge Blut aufgrund des grösseren Schlagvolumens weniger häufig schlagen muss.

Wie funktoniert ein HIIT Training?

  • Wähle eine Belastungsstufe zum Aufwärmen (X), so dass die persönliche Belastung im Bereich von 2-4 auf der Borgskala liegt (“mässige” Belastung). Die Bewegungsfrequenz sollte auf dem Velo ca. 60 Umdrehungen pro Minute betragen und auf dem Crosstrainer ca. 50 Umdrehungen pro Minute.
  • Nach dem Warm-up wird die Belastungsstufe für das erste Intervall verdoppelt (2·X). Die Bewegungsfrequenz wird auf mind. 80 Umdrehungen pro Minute erhöht. Versuche die Bewegungsfrequenz von mindestens 80 Umdrehungen einzuhalten. Du solltest dabei auf der Borgskala bei 8 – 9 („extreme“ Belastung) sein. Ist es dir nicht möglich, die Bewegungsfrequenz über 80 Umdrehungen zu halten, wird die Belastungsstufe beim nächsten Intervall um 1 Belastungsstufe reduziert, bis die Bewegungsfrequenz eingehalten werden kann. Die Erholungsphase erfolgt wiederum mit der Belastungsstufe (X) und einer Reduktion der Bewegungsfrequenz. Beim Velo sind das 60 Umdrehungen pro Minute und beim Crosstrainer 50 Umdrehungen pro Minute.
  • Die so gefundene Belastungsstufe (2·X) wird in den darauffolgenden Trainingseinheiten beibehalten. Ebenso wird das Warm-up mit dem neu bestimmten Belastungsstufe (2·X/2) durchgeführt.
  • Auf jede Belastungsphase folgt eine Erholungsphase. Diese wird auch nach der letzten Belastungsphase durchgeführt. Darum ist kein Cool-down mehr notwendig.

Indem die Trittfrequenz erhöht wird, steigt automatisch die Intensität, ohne dass die Belastungsstufe angepasst werden muss.

HIIT Training

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Ernährung Fitness

Herstellungsverfahren von Whey Protein

Wir erklären hier die verschiedenen Herstellungsverfahren von Whey Protein und zeigen dir, worauf du beim Kauf achten solltest.

Intensives Muskeltraining und regelmässige Proteinzufuhr zum richtigen Zeitpunkt und in der richtigen Menge gelten als Erfolgsgarant für einen erfolgreichen Muskelaufbau und gezielten Fettabbau. Um den Proteinbedarf zu decken, werden Molkenproteinpulver immer beliebter. Bereits ca. 20 g Molkenprotein (ca. 8 g – 10 g essenzielle Aminosäuren) reichen, um die Muskelproteinsynthese maximal zu steigern.

Was ist Whey Protein überhaupt?

Molkenprotein (engl. Whey Protein) ist ein natürliches, qualitativ sehr hochwertiges Milchprodukt, das sich bei der Käseherstellung nach dem Abschöpfen der Masse (Casein) an der Oberfläche absetzt. Milch enthält zwei Proteinquellen: Whey Protein (20%) und Caseinprotein (80%). Durch spezielle Filtrationsmethoden wird diese Molke konzentriert und
zu Pulver verarbeitet. Der Preis zeigt oft nicht die Qualität der Proteinpulver. Achte beim Proteinkauf darauf, dass reines
Molkenprotein verwendet wird. Proteingemische aus verschiedenen Proteinquellen enthalten meist billigere Rohstoffe. Molkenprotein kannst du in drei Formen kaufen: Konzentrat, Isolat und Hydrolysat.

Whey Protein Arten

Whey Protein-Konzentrat

Durch die Ultrafiltrationstechnik (Membranfilter) wird beim Whey Protein Konzentrat ein Proteingehalt von zwischen 70 – 80 %, ein Fettgehalt zwischen 3 – 5 % sowie ein reduzierter Laktoseanteil erreicht. Reines Whey Protein Konzentrat enthält ca. 20 g Protein auf 25 g Pulver.

Whey Protein Isolat

Das Whey Protein Isolat hat einen Eiweissanteil von 90 – 96 % und einen Fett- und Laktosegehalt von unter 1 %. Beim Whey-Protein-Isolat wird zwischen CFM Whey-Isolat (Cross-Flow-Mikrofiltration) und normalem Whey-Isolat (Ionenaustausch) unterschieden. Whey-Hydrolisat ist nichts anderes als enzymatisch aufgespaltenes Protein in kürzere Peptidketten. Whey-Hydrolisat ist sehr teuer und bringt keinen grösseren Nutzen als Whey-Protein-Konzentrat oder Whey-Protein-Isolat. Reines Whey Protein Isolat, enthält ca. 20 g Protein auf 22 g Pulver.

Herstellungsverfahren von Whey Protein

Ionenaustauch-Chromatographie

Bei diesem häufig verwendeten Herstellungsverfahren von Whey Protein werden die Aminosäuren gemäss ihrer elektrischen Ladung aufgeteilt. Hierfür werden Chemikalien verwendet. Die elektrische Ladung der Proteine bindet dieses an spezielle Harze in einem Reaktionsbehälter. Der grosse Vorteil bei diesem Prozess ist, dass er bedeutend kostengünstiger ist als die Cross-Flow-Mikrofiltration. Durch dieses Trennverfahren können die wertvollen, gesundheitsfördernden Proteinfraktionen (u. a. Lactoferrin und Glycomacropeptide) verloren gehen.

Cross-Flow-Mikrofiltration (CFM)

In diesem schonenden Filtrationsverfahren kommen keine Chemikalien und keine Hitze zum Einsatz. Dies garantiert die höchstmögliche Erhaltung der wertvollen, gesundheitsfördernden Proteinfraktionen, welche beim Ionenaustausch verloren gehen können. Die unerwünschten Bestandteile wie Laktose oder Fett werden aufgrund ihres Molekülgewichts und ihrer Grösse von den Keramikmembranen zurückgehalten und so kann der Proteinanteil erhöht werden. Diese Form von Whey Protein ist daher auch geeignet für laktoseintolerante Personen.

Achte beim Kauf von Whey Protein Isolat darauf, dass CFM (Cross-Flow-Mikrofiltration) auf der Packung deklariert ist. Dieses Herstellungsverfahren von Whey Protein ist das schonendste Verfahren. Zudem sollte dein Molkenprotein Pulver nicht zusätzlich mit irgendwelchen Aminosäuren versetzt worden sein. Oftmals wird zusätzlich L-Glutamin zugesetzt. Diese Aminosäure ist sehr günstig und erhöht nur die Marge für den Hersteller, aber nicht deine Muskelproteinsynthese.

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Fitness Kraft

5 Tipps zum Erreichen deiner Trainingsziele

Immer mehr Leute trainieren regelmässig – mit mehr oder weniger Erfolg… Mit folgenden Tipps kannst du deine Ziele ganz einfach erreichen:

Tipp 1: Definiere klare Trainingsziele

Damit du ein Trainingsziel erreichen kannst, muss das Ziel genau definiert werden. Ist dieses nicht klar, wird es auch schwierig, die passenden Trainingsmassnahmen zu planen.

Tipp 2: Geh in ein Fitnessstudio

Viele Leute trainieren zu Hause vor dem TV. Dort wirst du nicht von einem Coach betreut. In einem guten Fitnessstudio hast du einen kompetenten Fitnesscoach zur Seite, der dich bei deinem Training begleitet. Er wird dir mit der Rat und Tat zu Seite stehen, dich bei Fragen beraten, dich motivieren, dich bei der Übungsauführung kontrollieren und bei Bedarf korrigieren.

Tipp 3: Trainiere mit einem Trainingsplan

Wichtig für deine Fortschritte ist, dass du regelmässig deine Trainingsintensität erhöhst. Dies überwachst du mit einem Trainingsplan. Es ist schwierig die Spannungsdauer der Übungen sowie die Trainingsgewichte im Kopf zu behalten. Es kann auch Sinn machen, deinen Körper regelmässig zu fotografieren und so die Veränderungen festzuhalten. Das Foto wird idealerweise am gleichen Wochentag und um dieselbe Uhrzeit gemacht.

Tipp 4: Lass dein Ego Zuhause

Viele glauben immer noch, dass ein viel Gewicht zu mehr Erfolg und Fortschritt führt. Zur Generierung eines Reizes ist jedoch die Kraft entscheidend, welche schlussendlich auf den Zielmuskel wirken kann – kombiniert mit der Zeitspanne, in der sie wirkt. Und genau diese Kraft ist es, welche durch unsaubere Ausführung und zu schnelles Bewegen der Gewichte immer kleiner wird. Auch wenn andere mehr Trainingsgewicht bewegen, lass dein Ego Zuhause und wähle ein Gewicht, dass du ganz langsam und kontrollier über den gesamten Bewegungsumfang für min. 60 Sekunden und max. 180 Sekunden bewegen kannst.

Tipp 5: Erinnere dich stets an dein Ziele

Erinnere dich täglich an deine Ziele! Hänge sie als Bild oder als Spruch in deinem Zimmer auf. Komme ihnen Schritt für Schritt näher. Teile sie auf deinen Social Media Kanälen, mit Freunden oder der Familie. Und – ganz wichtig: Nicht aufgeben!

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Fitness Kraft

Muskelhypertrophie – was ist das?

Muskelhypertrophie definiert die Grössenzunahme der quergestreiften Muskulatur. Durch einen optimalen Trainingsreiz können muskuläre Anpassungen ausgelöst werden. Die Anpassung erfolgen grundsätzlich durch eine Zunahme des Muskelzellvolumens (Dickenwachstum, Längenwachstum) sowie durch eine metabolisch kontraktile Reprogrammierung (Goldspink 1985).

Alle muskulären Anpassungen sind bewegungsunspezifisch und somit übertragbar auf andere Bewegungen. Dies setzt jedoch voraus, dass die angepassten Muskelfasern auch bei der Bewegung bzw. bei der jeweiligen Sportart eingesetzt werden. Beim Muskelhypertrophie-Training sollte somit versucht werden, die Muskeln möglichst vielfältig zu trainieren. Dadurch kann also sichergestellt werden, dass die Muskeln den Anforderung im Sport und im Alltag gerecht werden.

Welche Arten von Muskelhypertrophie sind möglich?

  • Radiale Anpassung (Dickenwachstum)
    + Muskelhypertrophie (mehr parallel geschaltete Sarkomere)
    – Muskelatrophie (weniger parallel geschaltete Sarkomere)
  • Longitudinale Anpassung (Längenwachstum)
    + Muskelhypertrophie (mehr Sarkomere in Serie)
    – Muskelatrophie/Verkürzung (weniger Sarkomere in Serie)

Ein Muskel kann somit sowohl dicker als auch länger werden. Die jeweilige Anpassung geschieht jeweils über die Anzahl Sarkomere. Bei einem Dickenwachstum werden Sarkomere parallel, bei einer Längenanpassung Sarkomere seriell vermehrt.

Atrophie (Abnahme der Dicke bzw. Länge)
Muskelmassenabnahme als Folge von Inaktivität, Immobilisation.

  • Radiale Atrophie:
    Abnahme des physiologischen Muskelquerschnitts als Folge einer Abnahme des Querschnitts einzelner Muskelfasern oder des Verlustes von Muskelfasern.
  • Längenwachstum:
    Abnahme der Länge der einzelnen Muskelfasern. Die Muskeln können an den Enden von Myofibrillen Sarkomere in Serie entfernen.

Der Skelettmuskel ist wie folgt aufgebaut:

Muskel

Was ist die metabolische Reprogrammierung?

In beschränktem Ausmass ist eine Veränderung der Muskelfaserverteilung (Typ I, Typ IIa und Typ IIx) möglich. Diese Anpassungen sind daher mit Anpassungen im mitochondrialen Gehalt, in der Vaskularisierung usw. verbunden. Die oxidative Kapazität ist damit im Muskel erhöht. Eine Umwandlung von Typ II Fasern in Typ I Fasern ist gemäss heutigem Wissensstand unter normalen Umständen nicht möglich. Durch Ausdauertraining erhält man nicht mehr Typ I Fasern.

Expolsives Training macht die Muskelfasern auch nicht „schneller“. Training, egal welcher Art, führt zu einer Veränderung der Muskelfasern von Typ IIx zu Typ IIa.  Inaktivität (freiwillig oder erzwungen) führt zu einem Muskelfaserswitch von Typ IIa zu Typ IIx. Die Muskelfasern werden also schneller.

Ist eine Hyperplasie möglich?

Die Hyperplasie ist die Zunahme des Muskelquerschnitts durch eine Erhöhung der Anzahl Muskelfasern. Nach heutigem Wissensstand gibt es beim Mensche keine wissenschaftliche Beweise, daher geht man davon aus, dass eine Erhöhung der Anzahl Muskelfasern durch Training nicht möglich ist.

Quellen: Goldspink G. (1985): Malleability of the motor system: a comparative approach. J Exp Biol 115: 375–391.

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Ausdauer Fitness Flexibilität Gruppenfitness Koordination Kraft

4 Tipps für Fitness Anfänger

Bist du ein Fitness Anfänger? Oder denkst du darüber nach mit Fitness anzufangen? Dann haben wir 4 wichtige Tipps für den Start:

TIPP 1
Suche dir ein Fitnessstudio mit Betreuung

Immer mehr Studios bieten Fitnesstraining ohne Betreuung an. Wenn du Trainingserfolge erzielen möchtest, ist es enorm wichtig, dass du dir einen Anbieter suchst, bei welchem du jederzeit vor Ort oder per liveCOACH betreut wirst. Wähle ein Studio, in dem du ein kostenloses und unverbindliches Probetraining absolvieren kannst. Und hör auf deinen Bauch, es ist entscheiden, dass du dich im Ambiente auf Anhieb wohl fühlst.

Suche dir ein Fitnessstudio mit guter Betreuung und einem angemessenen Preis-Leistungs-Verhältnis!

TIPP 2
Wähle ein Fitnesscenter mit gut ausgebildeten Fitnesscoachs

Achte bei der Suche nach einem Fitnesscenter auf die Ausbildung der Fitnesscoachs. Frage beim Training nach, welche Ausbildung die Mitarbeiter besitzen. Lass dich nur von Trainern betreuen, die ihren Job von Grund auf gelernt und eine anerkannte Ausbildung vorweisen können.

Nutze im Trainingsalltag die Unterstützung von den Trainern und vereinbare regelmässige Auffrischungstrainings, um die Trainingseffizienz zu überprüfen sowie neue Trainingsziele zu setzen.

Setze auf das Fachwissen deines Coachs!

TIPP 3
Trainiere min. 1 x pro Woche

Um nachhaltige Trainingserfolge zu erzielen ist es entscheidend, dass du regelmässig und über einen längeren Zeitraum trainierst. Die Trainingsreize müssen in zeitlich passenden Abständen auf deinen Körper einwirken. Ist dies nicht der Fall, kommt es zur negativ verlaufenden Anpassung und dein Fitnesslevel sinkt.

Trainiere regelmässig, am besten mehrfach die Woche!

TIPP 4
Qualität vor Quantität

Oftmals sind gerade Fitnessanfänger enorm motiviert und trainieren 5 x pro Woche. Nach dem ersten Monat lässt meist die Motivation etwas nach und es reduziert auf 2 Trainings pro Woche und nach zwei Monaten lassen viele das Training ganz weg. Wie im TIPP 3 beschrieben, ist es grundlegend wichtig, regelmässig zu trainieren. Setz dir dabei aber realistische Ziele. Wir empfehlen, mit 2 bis 3 Einheiten wöchentlich zu beginnen. Deine Trainingsfrequenz kannst du nach erfolgreichem Beginn immer noch steigern.

Achte jedoch beim Training auf die Qualität. Für die Trainingswirksamkeit ist es entscheidend, dass der Trainingsreiz eine bestimmte Schwelle überschreitet, wenn er zu Anpassungen im Körper führen soll. Unterschwellige Reize führen zu keiner Anpassung und bleiben wirkungslos.

Setze als Fitness Anfänger auf ein qualitativ hochwertiges Training. Dein Coach kontrolliert die Umsetzung.

Go for it!

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Ausdauer Fitness Koordination Kraft

Zum Sieger geboren. Welchen Einfluss hat die Genetik im Sport?

„Ich habe eben die schlechten Gene meiner Eltern und kann darum nur schwer abnehmen“ oder „Seit Jahren versuche ich Muskeln aufzubauen und es funktioniert nicht – müssen wohl meine Gene sein“ sind alltägliche Sätze im Büro, am Stammtisch oder überall sonst, wo Menschen eine Ausrede für ihren schlechten Körper- und Fitnesszustand suchen. Aber was steckt wirklich dahinter? Welchen Einfluss hat die Genetik im Sport bzw. auf unsere Fitness und wie können wir diesen beeinflussen? Fragen, die sich mittlerweile wenigstens zum Teil beantworten lassen.

Erforschung der Genetik

Schon seit Jahrzehnten befassen sich Forscher mit dem geheimen Code des Körpers. Lange konnte man nur erahnen in welcher Form und wie stark unsere Gene das alltägliche Leben beeinflussen.

Ein erster Durchbruch in der Genforschung gelang James D. Watson und Francis Crick im Jahr 1953 mit der Aufdeckung der Doppelhelixstruktur der DNA mittels Röntgenstrahlung. Viele weitere Jahrzehnte der Forschung wurden benötigt, um ein Grundlegendes Verständnis über den Mechanismus der DNA und des menschlichen Genoms zu entwickeln. Mit zunehmendem Verständnis über Funktion und Struktur entstanden immer weitere Techniken, um die Gene eines Individuums zu lesen oder mittlerweile sogar zu verändern oder zu beeinflussen. Was klingt wie Science-Fiction, ist für heutige Gentechniker eine greifbare Theorie oder zum Teil bereits Alltag. (reviewed in Wackerhage 2014)

Einfluss der Genetik

Fragen, wie sie bereits gestellt wurden, waren auch im Interesse von einigen Biologen, welche diese mit verschiedenen Ansätzen zu beantworten versuchten. Eine wichtige Variante zur Erforschung des Einflusses von Genen auf unser Leben ist die Zwillingsforschung.

Durch das Erheben von fitnessrelevanten Daten bei eineiigen und zweieiigen Zwillingen kann der Einfluss der Gene auf unseren Fitnesszustand berechnet werden. Auf diese Art konnten Forscher zeigen, dass der genetische Einfluss auf unsere Kraft bei ungefähr 60% liegt. Dies bedeutet, dass wir durch äussere Einflüsse wie Ernährung, Training, Arbeit usw. 40% beeinflussen können (Silventoinen et al. 2008). Auch die Trainierbarkeit der maximalen Sauerstoffverwertung (VO2 max), also die Fähigkeit einer Person, seine Ausdauer zu verbessern, wird ungefähr zur Hälfte durch unsere Gene bestimmt (Bouchard et al. 1999). Die andere Hälfte dagegen ist zum grössten Teil durch Ausdauertraining beeinflussbar (Wackerhage 2014). Ob du also jemals eine Chance hattest, es ins Nationalkader der Schweizer Langläufer zu schaffen, wurde wahrscheinlich bereits lange vor deiner Geburt entschieden.

Ob diese Zahlen nun hoch oder tief einzustufen sind, liegt im Auge des Betrachters. Mit Sicherheit zeigen diese Resultate jedoch, dass es somit wenig Sinn macht, sich mit anderen zu vergleichen. Auf deine Gene hast du nämlich (zumindest momentan) noch keinen Einfluss. Was du jedoch aus den verbliebenen 40% bzw. 50% herausholst, liegt zum grössten Teil bei dir.

Das Glas ist also halbvoll oder halbleer. Wie du es bezeichnen möchtest, ist allein deine Entscheidung.

Quellenverzeichnis:

  • Bouchard, Claude, Treva Rice, James S Skinner, Jack H Wilmore, Jacques Gagnon, Louis Pé Russe, Arthur S Leon, et al. 1999. “Familial Aggregation of V ˙ O 2 Max Response to Exercise Training: Results from the HERITAGE Family Study.” J. Appl. Physiol 87 (3): 1003–8. http://jap.physiology.org/content/jap/87/3/1003.full.pdf.
  • Silventoinen, Karri, Patrik K E Magnusson, Per Tynelius, Jaakko Kaprio, and Finn Rasmussen. 2008. “Heritability of Body Size and Muscle Strength in Young Adulthood: A Study of One Million. Swedish Men.” Genetic Epidemiology 32: 341–49. doi:10.1002/gepi.20308.
  • Wackerhage, H. 2014. Molecular Exercise Physiology. New York: Routledge
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Fitness Kraft

Kann man die unteren Bauchmuskeln isoliert trainieren?

Die unteren Bauchmuskeln trainieren, den inneren Brustmuskeln aufbauen und den äusseren Rückenmuskel formen?  Klingt zwar alles faszinierend, ist allerdings mittels unterschiedlicher Übungsvariationen eher Utopie als ein realistisches Ziel.

Das Training des M. rectus abdominis (gerader Bauchmuskel) wird gerne in den „unteren“ und „oberen“ Bereiche unterteilt. Zwar zeigen EMG Messungen gewisse Unterschiede in der Aktivierung, je nach dem ob man vom Rumpf her oder vom Becken her einrollt. Allerdings ist es schlussendlich der ganze Muskel, der sich bei der Kontraktion zusammenzieht.

Die Form eines Muskels ist genetisch gegeben und kann durch Training nicht beeinflusst werden. Die Muskelfasern eines Muskels laufen jeweils vom Ursprung zum Ansatz des Muskels. Der Muskel zieht sich, ähnlich wie ein Gummiband, immer der Faserrichtung nach zusammen und versucht sich dadurch Ansatz und Ursprung anzunähern. Kontrahiert eine Muskelfaser, so kontrahiert sie als Ganzes. Die Muskelfaser kann nicht nur in der Mitte oder an den Enden aktiv sein. Deshalb ist es nicht möglich, den Muskel in einem beliebigen Bereich der Muskelfaser (Anfang, Mitte, Ende) aufzubauen.

Die unteren Bauchmuskeln trainieren also nie isoliert.

Es ist nicht nur nie nachgewiesen, sondern sogar unwahrscheinlich, dass eine enge Griffstellung bei der Brustpresse tatsächlich den medialen (inneren) Anteil des M. Pectoralis major effektiver trainiert. Um dies zu verstehen, muss die funktionelle Anatomie betrachtet werden.

Der innere Teil kann vom äusseren nicht funktionell unterschieden werden.

Ebenso ist wohl ein Unterscheiden des lateralen (äusseren) und medialen (inneren) breiten Rückenmuskels (M. Latissimus dorsi) in seinem Faserverlauf wohl nicht möglich. Die Tatsache, dass bei einer engen Griffhaltung der „äussere Rücken“ subjektiv stärker beansprucht wird, könnte z.B. am stärkeren Einsatz des M. Teres major liegen, der beinahe die gleichen Funktionen hat wie der Latissimus, allerdings etwas weiter aussen am Rücken zu finden ist.

Diese und noch viele weitere Behauptungen kann man sich selber wohl am besten erklären bei einem oftmals viel sagenden Blick in die funktionelle Anatomie des Menschen.

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Ausdauer Fitness Kraft

Hemmt Ausdauertraining den Muskelaufbau?

Diese Frage wird uns oft gestellt. Um sie zu beantworten erst einige Informationen zu Ausdauertraining.

Ausdauertraining – was versteht man eigentlich darunter?

Unter Ausdauer versteht man die psychische und physische Ermüdungswiderstandfähigkeit und die Erholungsfähigkeit. Lange Zeit wurde das Herz-Kreislauftraining im Fitnessbereich als nahezu ausschliesslich gleichförmige, niedrigintensive und umfangsorientierte Trainingsform durchgeführt. Ein solches klassisches Herz-Kreislauftraining nimmt zwar auch heute noch eine wichtige Rolle in der Trainingsplanung ein. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen jedoch auf, dass eine maximale und schnelle Verbesserung der Herz- Kreislaufleistungsfähigkeit auch bei Untrainierten am effizientesten durch eine Variation der Belastungsintensität erzielt werden kann, kurz Intervalltraining. Dieses hat weitreichende positive Auswirkungen auf den Körper hat. Aus physiologischer Sicht ist somit die Ergänzung der konventionellen Trainingsformen mit Intervalltraining bei sehr hohen Intensitäten (High Intensity Intervall Training, HIIT) notwendig.

Ja, Ausdauertraining kann den Muskelaufbau hemmen!

Ausdauertraining im Anschluss ans Krafttraining auf den gleichen Zielmuskel reduziert den Muskelaufbau-Effekt.
Dem Mechanismus liegen sehr wahrscheinlich mehrere Faktoren zugrunde. Der erhöhte Energiestress führt dazu, dass der Anstieg der Muskelproteinaufbaurate gehemmt wird, sofern das Ausdauertraining direkt im Anschluss an das Krafttraining erfolgt. Das kann auch nicht durch die gleichzeitige Einnahme von Whey Protein verhindert werden.

Was nun?

Die Lösung ist einfach! Trenne Kraft- und Ausdauertraining zeitlich voneinander. Heute Krafttraining, morgen Ausdauertraining. Wenn du eine Sportart betreibst, bei welcher du nicht Muskelmasse aufbauen willst oder gar Wettkämpfe in Gewichtsklassen ausgetragen werden, dann kannst du dir diesen Effekt sogar zunutze machen.

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Ernährung Fitness

Gewichtszunahme im Urlaub – so kannst du sie vermeiden!

Oh nein, da sind die schönen Ferien um und gleichzeitig schlägt die Waage Alarm. Gewichtszunahme im Urlaub, wer kennt das nicht… Natürlich weisst du, dass du hier und da „gesündigt“ hast, Trainingsstunden ausfielen oder der Teller etwas voller als daheim war. Aber ist die Gewichtszunahme im Urlaub wirklich nur darin begründet? Wir verraten dir, worauf du wirklich achten musst, um eine Gewichtszunahme im Urlaub zu vermeiden.

Das ganze Jahr über trackst du deine Ernährung, betreibst kontrolliert Sport und beobachtest deinen Körper. Doch dann kommen Feiertage wie Ostern oder Weihnachten oder die langersehnten Sommerferien dazwischen. Die Gewichtszunahme im Urlaub ist frustrierend und wirft uns häufig um mehrere Kilogramm in Abnehmplänen zurück. Die Verdächtigen, nämlich Leckereien wie Kuchen, Schokolade und saisonale Gerichte, sind schnell ausgemacht. Doch der wahre Übeltäter sind oft wir selbst.

Selbstdisziplin beginnt beim Beobachten

Noch bevor wir die Gewichtszunahme im Urlaub feststellen, bemerken wir, dass irgendetwas im Urlaub anders läuft. Am ersten Tag im Hotel oder zu Besuch bei Verwandten haben wir unsere Ziele noch im Hinterkopf. Der aktive Lifestyle kann ruhig von ein paar Tellern Festtagsessen unterbrochen werden, aber wir entscheiden uns noch für gesunde Lebensmittel. Die wirkliche Gewichtszunahme im Urlaub beginnt, sobald du diesen Grundsatz kippst. Du  lässt du dir freie Wahl, isst alles und vergisst auch schnell, was in diesem Essen alles steckt.

Schuld daran ist ausnahmsweise, dass du dein Smartphone beiseite legst. Ganz gleich mit welcher App du normalerweise deine Kalorien und Nährstoffe trackst, der Sinn davon besteht nicht in der Erfassung der Daten sondern dem Bewusstmachen der Verfolgung. Wenn du dein Essen dokumentierst, denkst du über das Essen nach und erinnerst dich an alle Snacks und Kleinigkeiten des Tages. Fällt diese Kontrollinstanz weg, bemerkst du die Gewichtszunahme im Urlaub schon deswegen nicht, weil du sie anhand des Kalorienlogs nicht erwartest. In erster Linie ist das wichtigste Tool, um die Gewichtszunahme im Urlaub zu verhindern also die Erfassung der Nährwerte.

Du bist nicht allein mit der Gewichtszunahme im Urlaub

Studien haben gezeigt, dass Urlaubssaison und Feiertage rund um die Welt zu einer Gewichtszunahme im Urlaub führen. Wir essen beispielsweise ab dem Ersten Advent mehr, nehmen zu und erreichen kurz nach Neujahr den Gewichtshöhepunkt. An diesem Punkt bemerkst du am ehesten die Gewichtszunahme im Urlaub und verbringst dann bis Mitte März mit dem Abbauen der Pfunde. Zu Ostern steigt das Gewicht wieder.

Von den drei untersuchten Staaten Deutschland, USA und Japan, wiesen die Deutschen die höchste Zunahme auf. In den USA war Ostern weniger wichtig als hierzulande. Japaner nehmen zwar rund um das europäische Neujahr auch zu, die Spitze des Jahres bildet dort jedoch die „Goldene Woche“, in die gleich vier wichtige Feiertage fallen. Hier fahren Menschen in Japan gern mit der Familie weg, geniessen gutes Essen und verbinden die Brückentage zu einem 10-tägigen Urlaub. Kein Wunder, dass auch diese Feiertagswoche die Selbstkontrolle in den Hintergrund treten lässt. All diese Feiertage und Urlaubsintervalle haben eines gemeinsam: Sie sind kürzer als einen Monat und wir verbringen den Rest des Jahres damit, die Gewichtszunahme vom Urlaub wieder abzubauen. Wäre es nicht wunderbar, wenn sie gar nicht erst entstehen würde?

Gewichtszunahme im Urlaub umgehen durch umgestellte Ernährung

Wo geht es in deinem Sommerurlaub in diesem Jahr hin? Ganz gleich, wohin du verreist, das Essen dort wird wahrscheinlich zum Schlemmen einladen. Eigentlich schmeckt es überall besser als wenn wir uns nach einem stressigen Arbeitstag selbst etwas kochen. Dazu kommen Komfort, neue Dinge die wir noch nie probiert haben und das Wegfallen des oben erwähnten Trackings.

Aber diesen Sommer sorgst du dafür, dass die Gewichtszunahme im Urlaub verhindert wird, bevor sie sich festsetzen kann. Das klappt durch Umstellung der Ernährung und einen regelmässigen Blick auf Nährstoffe und die Waage. Keine Sorge, ein tägliches Wiegen ist nicht notwendig.

Wenn du viel Sport treibst, ernährst du dich daheim wahrscheinlich besonders proteinhaltig. Proteine können vom Körper schnell in Muskelmasse umgewandelt und verbrannt werden. Während du zu Hause darauf achtest, keine große Mengen Brot, Reis, Nudeln und vor allem Zucker zu essen, verstecken sich diese Kohlenhydrate im Urlaub überall. Sie bewirken, dass die Gewichtszunahme im Urlaub auch dann stattfindet, wenn du dich gleichzeitig viel bewegst. Selbiges gilt für Feiertage, „Cheat days“ und andere Gelegenheiten, bei denen du einfach isst, worauf du Lust hast. Stelle daher im Urlaub ganz bewusst deine Ernährung auf proteinreiche Kost um.

Hier kannst du im Urlaub so richtig zuschlagen

Currys, Spieße, Kebab, gebratene Spezialitäten und deftige Fleischeintöpfe – diese Speisen gibt es in fast jedem Land der Welt. Jede Region hat ihre eigenen Traditionen und Küchengeheimnisse, wie sie Fleisch zu leckeren Spezialitäten verarbeitet. Nur wenige Orte und Kulturen verzichten auf Fleisch in der täglichen Ernährung und ersetzen es stattdessen mit Soja und anderen eiweißreichen Lebensmitteln. Auch das ist in Massen völlig in Ordnung für deine Urlaubsernährung. Greif bewusst zu Speisen, die eiweisshaltig sind. Fangfrischer Fisch ist ein typisches Urlaubsessen. Fisch ist gesund, lecker und liefert viele gesunde Fette und Öle.

Schwierig wird dieser Plan, wenn du Vegetarier oder Veganer bist und in Länder reist, wo das Essen für diese spezielle Ernährungsform ohnehin eine Herausforderung darstellt. Dann können Proteinpulver, Proteinriegel und andere Ergänzungsmittel dich zusammen mit frischem Obst und Gemüse unterstützen, der Gewichtszunahme im Urlaub den Kampf anzusagen und statt überflüssiger Pfunde lieber schöne Souvenire mitzubringen. Du wirst sehen, es klappt! Viel Bewegung, Entspannen am Strand oder Wellness – am Ende zählt die Ernährung, um die Gewichtszunahme im Urlaub zu verhindern.

Fazit: Urlaub wie du willst ohne Gewichtszunahme

Achte auf deine Ernährung, aktualisiere den Ernährungslog und greif lieber zu Fisch und Fleisch statt zu Fladenbrot und Reis. So einfach und doch wirkungsvoll umgehst du die Gewichtszunahme im Urlaub. Dein Urlaub bleibt individuell und wird nicht durch erzwungenes Training oder Diätpräparate gestört. Entdecke die Welt kulinarisch neu und nutze den Rest des Jahres, um dein Wohlfühlgewicht zu behalten!

Viel Spass im Urlaub!

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Fitness Kraft

4 Gesäss Übungen für einen knackigen Po

Dein Po lässt sich durch Gesäss Übungen genau so formen wie dein Brustmuskel oder dein Bizeps. Denke also immer daran, dass deine Muskulatur formgebend für deinen Körper ist. Du kannst die Muskelmasse durch Training erhöhen und somit die Körperform dadurch weitgehend selbst bestimmen.

Welche Muskeln haben wir am Gesäss und welche Gesäss Übungen sind wirklich effektiv?

Der grosse Gesässmuskel (Musculus gluteus maximus)

Der Musculus gluteus maximus ist ein grossflächer Muskel und damit entscheidend für die Form des Gesäss. Wenn du einen knackigen Po erreichen möchtest, musst du gezielt diesen Muskel trainieren.

Die Muskelfunktionen

  • Streckung im Hüftgelenk (Hauptfunktion)
  • Aussenrotation des Oberschenkels
  • Unterstützend bei Adduktion und Abduktion des Oberschenks.
Der mittlere Gesässmuskel (Musculus gluteus medius) und der kleine Gesässmuskel (Musculus gluteus minimus)

Er liegt unter dem großen Gesäßmuskel, seitlich am oberen Rand des Beckens. Der Musculus gluteus medius bildet daher mit dem Musculus gluteus minimus eine funktionelle Einheit.

Die Muskelfunktionen (nicht abschliessend)

  • Abduktion im Hüftgelenk (sie sind die wichtigsten Abduktoren)
  • Stabilisierung des Beckens

Fazit: Für einen Knackpo ist hauptsächlich der grosse Gesässmuskel entscheidend, er ist am besten sichtbar. Daher solltest du dich bei den Gesäss Übungen auf die Haupt-Muskelfunktion (Hüftstreckung) des grossen Gesässmuskels konzentrieren.

4 effektive Gesäss Übungen

Übung 1: Kreuzheben mit gestreckten Beinen (Romanian Deadlifts)

Grundposition

  • Füsse hüftbreit positionieren
  • Fussspitzen parallel
  • Die Beine sind fast gestreckt
  • Die Langhantel wird Schulterbreit und mit gestreckten Armen in der gestreckten Hüfte gehalten
  • Der Blick ist geradeaus gerichtet

Endposition

  • Oberkörper nach vorne gebeugt (Rücken gerade!) bis in die max. Länge der Hamstrings
  • Beine bleiben fast gestreckt
  • Die Arme bleiben gestreckt
Übung 2: Gesäss am Kabelzug

Grundpositon

  • Den Block des Kabelzugs ganz nach unten stellen
  • Auf einem Bein vor dem Kabelzug stehen und den Griff halten
  • Beine sind parallel
  • Körper ist stabilisiert

Endposition

  • Bein nach hinten gestreckt
  • Becken bleibt gerade
  • Oberkörper bleibt stabil (nicht nach vorne kippen)
Übung 3: Gesäss mit Langhantel

Grundposition

  • Schulterblatt auf der Flachbank
  • Langhantel auf die Hüfte gelegt
  • Die Arme sorgen dafür, dass die LH an der richtigen Position bleibt
  • Gesäss knapp über dem Boden
  • Die Füsse werden schulterbreit vor der Bank positioniert (Endposition Knie im rechten Winkel)

Endposition

  • Hüfte maximal strecken (darf auch leicht überstreckt werden)
  • Kniegelenk im rechten Winkel
Übung 4: Kniebeugen (Squats)

Die Grundposition

  • Füsse schulterbreit positionieren
  • Fussspitzen dürfen minim nach aussen zeigen
  • Der Rücken ist gerade (Brust raus, Gesäss raus)
  • Knie sind leicht gebeugt (ca. 145° Winkel)
  • Die Langhantel befindet sich im Nacken (Schulterblätter zusammenziehen)

Die Endposition

  • Max. in die Knie gehen
  • Gesäss nach hinten stossen (Brust raus, Gesäss raus)
  • Rumpf bleibt stabilisiert

Viel Spass beim Ausprobieren dieser Gesäss Übungen!