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5 Dinge, die in deine Sporttasche gehören.

Proteinshake, Wasserflasche, Handtuch und Pre Workout Booster – das alles gehört in Deine Sporttasche.

Wir sagen dir, auf welche fünf Dinge, Du auf keinen Fall verzichten solltest beim Packen deiner Sporttasche und warum das so ist.

1. Die Sportbekleidung

Für ein gelungenes Workout ist es wichtig, dass du die richtige Sportbekleidung einpackst. Viele Sportler ziehen schon vor dem Training ihre Sportsachen an. Allerdings ist es besser, wenn Du Dich erst kurz vor dem Training anziehst. Denn oftmals sind Sportsachen zu dünn. Zudem benötigst Du nach dem Training frische, trockene Klamotten, da dann Dein Immunsystem besonders anfällig ist. Somit ist es die beste Lösung, wenn Du Deine Sportbekleidung in die Sporttasche packst.

Am Besten ist es, wenn Du beim Sport Funktionskleidung trägst. Denn diese bietet Dir mehrere Vorteile. Zum einen ist die Sportbekleidung atmungsaktiv, sodass der Schweiß (wenn Du richtig trainierst, wirst Du auch schwitzen) und die daraus resultierende Feuchtigkeit nach außen abgegeben wird. Sportbekleidung aus Baumwolle eignet sich grundsätzlich maximal für leichtere, lockere sportliche Aktivitäten, bei denen Du erfahrungsgemäß nicht allzu viel schwitzt.

Ein Shirt bzw. Funktionspullover und eine Sporthose gehören somit definitiv zu Deinen beim Sport benötigten Utensilien. Darüber hinaus ist es sinnvoll, Sportsocken zu kaufen und einzupacken. Denn diese minimieren die Gefahr von Blasen, da an den potenziellen Reibungsflächen eine Polsterung vorhanden ist. Nicht zu vergessen sind selbstverständlich die Sportschuhe. Denn ohne die richtigen Schuhe ist ein effektives Training kaum möglich. Schweißbänder und ein Sport-BH für die Damen runden, je nach persönlichem Bedarf, die benötigte Sportbekleidung erfolgreich ab.

2. Das Training-Handtuch

Zudem solltest Du auf jeden Fall ein Handtuch einpacken. Denn wenn viel Schweiß fließt, musst Du diesen auch abtrocknen. Dies erhöht sowohl Deinen Komfort und ist auch deutlich hygienischer. Dies ist gerade bei Sportarten der Fall, bei denen Du direkt oder indirekt in Kontakt mit anderen Menschen kommst. Wer möchte im Fitnessstudio schon an einem Gerät trainieren, an denen sich noch Schweißpfützen des Vorgängers befinden? Ein Handtuch schafft hier Abhilfe.

Auch beim Handtuch gibt es die eigens für Sport konzipierte Version. Denn ein Handtuch aus Baumwolle eignet sich nur bedingt für die Nutzung beim Sport. Ein Handtuch aus Baumwolle saugt den Schweiß schnell auf und klebt anschließend bei Benutzung am Körper. Somit solltest Du ein spezielles Handtuch für den Sport einpacken. Das spezielle Handtuch ist oftmals leichter und extrem saugfähig. Zudem wird die aufgenommene Feuchtigkeit besser absorbiert sodass Du das Handtuch länger nutzen kannst.

3. Der Pre Workout Booster

Auch ein Pre Workout Booster gehört in Deine Sporttasche. Denn beim Fitnesstraining solltest Du den Pre Workout Booster unmittelbar vor der Trainingseinheit konsumieren. Dieser verschafft Dir einen Extra-Kick und mehr Energie. Anschließend sind die Grundlagen für Höchstleistungen beim Training gelegt. Somit solltest Du auf jeden Fall an den Pre Workout Booster denken, wenn Du Deine Sporttasche packst.

Ein Pre Workout Booster ist ein Nahrungsergänzungsmittel, das Dir Energie, Konzentration und Kraft in größerem Ausmaß verschafft. Der Pre Workout Booster besteht aus diversen Stimulanzien wie zum Beispiel Taurin oder oftmals auch Koffein. Pre Workout Booster helfen Dir dabei, die Müdigkeit Deines Körpers zu überwinden und intensiv Sport zu betreiben. Wenn Du von all diesen Vorteilen profitieren möchtest, solltest Du auf jeden Fall den Pre Workout Booster einpacken. Ein Pre Workout Booster vor dem Training und ein Proteinshake nach dem Sport sind die ideale Nahrungsergänzung.

4. Die Wasserflasche

Doch was darf in Deiner Sporttasche auf keinen Fall fehlen? Die Wasserflasche. Denn wer hart trainiert, muss auch viel trinken. Eine Wasserflasche solltest Du also unbedingt in Deine Sporttasche einpacken. Wenn Du unsicher bist, ob eine Wasserflasche ausreicht, musst du dir keine Sorgen machen. In der Regel kannst du im Fitnessstudio deine Wasserflasche kostenlos auffüllen.

Oftmals kannst Du im Fitnessstudio auch eine Wasserflasche kaufen. Diese sind allerdings oftmals deutlich teurer. Somit kannst Du auch eine Wasserflasche von Zuhause aus mitnehmen. Mittlerweile gibt es auch zuhauf Wasserflaschen, die Du wieder auffüllen kannst. So eine Wasserflasche eignet sich für Dich, wenn Du die Wasserflasche zum Beispiel mit Leitungswasser immer wieder auffüllen möchtest. Dies hat zwei Vorteile: Leitungswasser ist beim Sport aufgrund der fehlenden Kohlensäure deutlich verträglicher (wie jedes andere stille Wasser auch). Zudem ist die Wiederverwendung von einer Wasserflasche umweltbewusst. Denke auf jeden Fall daran, eine Wasserflasche in Deine Sporttasche zu packen.

5. Der Proteinshake

Last but not least kommt der Proteinshake. Auch der Proteinshake gehört zu den fünf Dingen, die in Deine Sporttasche gehören. Den Proteinshake solltest Du nach dem Training konsumieren. Denn nach einer Sporteinheit besteht bis zu 24 Stunden lang ein erhöhter Bedarf an Eiweiß – bzw. die Proteinsynthese ist erhöht. Somit solltest Du die erste Eiweiß-Einheit in Form eines Proteinshake unmittelbar nach dem Sport konsumieren. Deshalb gehört der Proteinshake in die Sporttasche.

Beim Proteinshake hast Du unterschiedliche Möglichkeiten. Denn zahlreiche Hersteller bieten diverse Arten eines Proteinshake an, die Du je nach Geschmack kaufen kannst. Ein bisschen mehr Aufwand erfordert die eigene Herstellung eines Proteinshake.

Da zu viel Eiweiß schädlich für die Nieren ist, solltest Du die Menge Deines Proteinshake genau bemessen. Bei intensivem Sport besteht ein Eiweiß-Bedarf von bis zu 2 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht. Diese Menge an Eiweiß sollte Dein Proteinshake also maximal beinhalten. Dann ist der Konsum eines Proteinshake nach dem Training sinnvoll. Bei dem Proteinshake kommt es darauf an, was für Inhaltsstoffe der Proteinshake hat. Denn die Wertigkeit hängt auch von den sonstigen Inhaltsstoffen ab. Desto höher die biologische Wertigkeit der Inhaltsstoffe ist, desto besser eignet sich der Proteinshake. Ein Proteinshake gehört also auf jeden Fall in Deine Sporttasche. Denn für effektives Training und den Aufbau der Muskeln ist eine spezielle Ernährung unabdingbar – dazu gehört auch der Proteinshake.

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Ist Kaffee gesund?

Kaffee hat immer wieder ein angeschlagenes Image.

Weltweit trinken Millionen von Menschen täglich das populärste Getränk seit Jahrhunderten. Zu Beginn des Konsums in Europa wurde Kaffee (wie auch Tee) weniger als Lebensmittel, sondern häufiger als ein Arzneimittel bewertet. Jedermann trinkt gerne ein Tässchen oder zwei oder drei oder … damit gehört diese Substanz zu einem der Grund(über)lebensmittel im Alltag.
Wissenschaftliche Studien belegen, dass Kaffee zahlreiche Wirkungen auf den menschlichen Organismus ausübt. Gleichzeitig kursieren in der Öffentlichkeit und in medizinischen Fachkreisen immer noch zahlreiche Gerüchte und Irrtümer bezüglich negativer Auswirkungen des Kaffee-Konsums auf die Gesundheit.

Der historische Hintergrund

Die Geschichte reicht bis weit ins vorletzte Jahrtausend zurück. Sie ist umrankt von vielen Legenden. So beispielsweise von jener des Ziegenhirten Kaldi, der eines Nachts beobachtete, wie einzelne seiner Tiere – nach dem Genuss roter Früchte von kleinen Sträuchern – munter umhersprangen, während die anderen schliefen. Daraufhin kostete Kaldi selber die Beeren und spürte sogleich eine stimulierende Wirkung.

Als ihm ein Mönch begegnete, stellte dieser den euphorischen Zustand Kaldis fest, machte einen Sud aus dieser Pflanze und realisierte, dass seine Müdigkeit schwand, er nachts wach bleiben und seinen Gebeten nachgehen konnte.
Als Ursprungsregion wird das äthiopische Kaffa angenommen. Über Sklavenhändler verbreitete sich das belebende Getränk im arabischen Raum und wurde so zum damals meist gehandelten «Rohstoff». Über den Seeweg von Mocha in Jemen, auch Mokka genannt, gelangte der Kaffee nach Europa.

Erste Kaffee-Häuser entstanden im Orient und 1645 in Venedig, der wichtigen Handelsstadt mit dem Fernen Osten. Oxford, London und Paris folgten. Das passende Gebäck wurde in Wien in Form eines türkischen Halbmondes serviert: die erste literarische Erwähnung des «Gipfelis».

Arabica hat einen Weltmarktanteil von 60 Prozent, der Robusta von ca. 30 Prozent. Die ökonomische Wichtigkeit im internationalen Handel ist mit einem jährlichen Welthandelsvolumen von 22 Milliarden USD unbestritten. Jährlich werden in rund 90 Ländern 8 Millionen Tonnen Kaffee produziert. Brasilien ist mit 28% der Welternte der grösste Produzent. Mehr als 50 Prozent werden von den USA, Deutschland, Frankreich, Italien und Japan abgenommen und verarbeitet. Jeder Schweizer geniesst im Jahr durchschnittlich 9,1 kg Kaffee, was weltweit hinter Finnland und Norwegen die dritthöchste Konsum-Menge ist.

Deine Wirkung

Bereits im 16. Jahrhundert beschrieben britische Ärzte ausführlich die gesundheitlichen Vorzüge des Getränks, die von «hilft der Verdauung, beschleunigt das Denkvermögen, macht das Herz leicht» bis zu «lindert Husten, Kopfschmerzen und Wassersucht» reichten. Trotzdem muss Kaffee bis heute immer wieder gegen seinen gesundheitsschädigenden Ruf kämpfen, was gemäss den belegten Ergebnissen zahlreicher Studien ein
hartnäckiger Trugschluss ist. Auf manche Erkrankungen wie z.B. Leberzirrhose, Diabetes oder Demenz scheint Kaffee gar einen deutlich schützenden Einfluss zu haben. Aufgrund seiner belebenden Wirkung und seines Geschmacks hat er schon früh den Forscherdrang der Menschen geweckt. Aber erst auf eine Anregung von Johann Wolfgang von Goethe isolierte der deutsche Chemiker Ferdinand Runge 1820 erstmals das Koffein, die wohl wichtigste Substanz im Kaffee.

Die Nierenfunktion

Bereits Franz Kafka sagte: «Wenn Kaffee wirklich den Körper dehydriert, wäre ich längst zu Staub zerfallen». Es regt bei sehr hohen Mengen zwar die Miktion an, aber ohne, wie gemeinhin angenommen, dem Körper Wasser zu entziehen. Somit wirkt Kaffee nicht dehydrierend und stellt einen wesentlichen Beitrag zum täglichen Flüssigkeitsbedarf dar.

Das Herz-Kreislaufsystem

Eine sehr geringe und kurzfristige Blutdruckerhöhung konnte nur bei Hypertonikern nachgewiesen werden. Bei Nicht-Hypertonikern zeigt der Kaffee-Konsum von mehr als drei Tassen pro Tag im Vergleich zu einer Tasse pro Tag keinen Unterschied. Gemäss neueren Studien ist Kaffee kein Risikofaktor für VorhofFlimmern, koronare Herzkrankheit und Schlaganfall.

Diabetes Mellitus

Eine Meta-Analyse (die Zusammenfassung verschiedener Studien) im Jahr 2009 mit Daten von knapp 500 000 Probanden zeigt eindrücklich eine umgekehrt proportionale Dosis-WirkungsBeziehung bei Kaffeetrinkern bezüglich der Inzidenz von Diabetes mellitus Typ 2. Pro konsumierte Tasse Kaffee sinkt das Erkrankungsrisiko rein rechnerisch um sieben Prozent. Der Wirkungsmechanismus ist im Detail noch nicht bekannt und Bestandteil weiterer Studien. Eine niederländische Kohortenstudie mit
17 000 Teilnehmern zeigte ein halbiertes Diabetes Risiko bei Konsum von mehr als sieben Tassen Kaffee täglich.

Magen, Darm, Galle

Die Darm-Muskulatur wird durch die Säuren und Bitterstoffe im Röstkaffee, die eine laxative Wirkung erzielen, angeregt. In einer kürzlich an der chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg durchgeführten Studie konnte durch postoperativen Konsum nach Dickdarm-Operationen im Vergleich zu Wasser ein darmstimulierender Effekt festgestellt werden. Ein erhöhtes Risiko, an Magen- oder Duodenalulcera zu erkranken, ist auch bei hohem Kaffee-Konsum in verschiedenen Studien nicht nachweisbar. Eine US-amerikanische Studie zeigt ein deutlich erniedrigtes Risiko für die Bildung von Gallensteinen bei der Konsumation von mindestens vier Tassen täglich (Risiko-Reduktion um 45% bei Männern und 28% bei Frauen).

Krebs

Eine kürzlich publizierte Meta-Analyse von 40 prospektiven Kohorten-Studien kam zum Schluss, dass der Konsum keine gesundheitsschädliche Wirkung hat. Vielmehr könnte ein Karzinom-Schutz bei Blase, Brust, Mundhöhle, Pharynx, Gebärmutter, Ösophagus, Leber (HCC), Leukämie, Prostata und Mast-/Dickdarm möglich sein. Wir gehen davon aus, dass wir Ihnen mit diesen Infos den Kaffee näher gebracht und bedenkenlos sympathisch gemacht oder ein paar Irrtümer aus der Welt geschafft haben.

Quellen: Coach Magazin, Marcello Corazza und Sascha A. Müller Chirurgische Klinik, Kantonsspital 

Der update Nutrition Pump Booster Drink enthält 160mg Koffein (so viel wie ca. 4 Tassen Kaffee).