Pressemitteilung St. Galler Tagblatt
Profis schwitzen im Update
Die Spieler des FC St. Gallen trainieren im Leistungsraum des «Update» in Uzwil neben Kraft auch Geschwindigkeit und Koordination. Bild: Hannes Thalmann
Es begann mit einem kleinen Studio: Heute bewegt das Fitnessunternehmen Update 7500 Ostschweizer – darunter auch die Fussballelite der Region. Die Sportclubs erhalten in Uzwil nun ein eigenes Center.
Stefanie Schnelli
Uzwil. Aufwärmen auf den Spinningvelos, dann Muskelaufbau an den Geräten und Übungen für Geschwindigkeit und Koordination: Zwei bis drei Trainingseinheiten in der Woche absolviert der FC St. Gallen im Update-Fitnesscenter in Uzwil. Aber Marc Zellweger und seine Kollegen sind nicht die einzigen prominenten Gäste; auch Clubs wie der FC Gossau und der FC Wil oder der Handballclub St. Otmar lassen ihre Spieler im Center von Michael und Andrej Ammann schwitzen.
Grund für die Mannschaftsreisen nach Uzwil ist der Leistungsraum im Update,der sich speziell an Profisportler richtet. Im Untergeschoss ihres Fitnesscenters haben die Brüder Ammann Platz geschaffen für zusätzliche Infrastruktur, die Athleten nicht nur kräftigt, sondern auch deren Geschwindigkeit und Koordination schult.
Fussballprofis und Schwinger
Die grosse Zahl von Profisportlern, die bei Update ein und aus gehen, lässt sich auch mit dem persönlichen Bezug der Ammanns zum Leistungssport erklären. Andrej Ammann war selber Leistungssportler und Nationaltrainer bei Swiss Olympic. Michael Ammann hat, bevor er vor zwölf Jahren mit seinem Bruder die Update Fitness AG gründete, an der ETH Zürich Sportlehrer studiert. «Wir haben den Fussball stark forciert. Doch die Nachfrage nach Stunden im Leistungsraum ist auch von Clubs anderer Sportarten gross. Wir haben sogar Schwinger bei uns», sagt Michael Ammann.
Um dieser Nachfrage gerecht zu werden, baut Update in Uzwil jetzt ein zweites Studio auf. «Wir werden aus dem bestehenden Standort ein reines Leistungszentrum für die Clubs machen», sagt Michael Ammann. «Für die Einzelgäste bauen wir ein neues Zentrum auf, das 2010 eröffnet wird.» Der geeignete Ort dafür ist bereits gefunden: Im Neubau eines Immobilienfonds der Credit Suisse im Mühlehof-Areal wird Update einer der Hauptmieter sein. Das neue Center ist wenige hundert Meter entfernt vom jetzigen Standort. Insgesamt investiert die Update AG rund eine halbe Million Franken in den Standort Uzwil – aus der eigenen Tasche.
Aktionär ist die Familie
Die Eigenfinanzierung ist ein wichtiger Aspekt für Michael Ammann und zieht sich durch die ganze Unternehmensgeschichte: «Update ist ein Familienunternehmen. Wir haben klein angefangen und viel Herzblut in das Projekt gesteckt. Kredite oder Leasing-Verträge kamen für uns nie in Frage.» Obwohl von anderen belächelt, habe sich die Strategie des langsamen Wachstums ausbezahlt. «Wir sind wirtschaftlich unabhängig geblieben und jetzt – trotz Krise – auf einem sehr guten Kurs. 7500 Menschen trainieren bei uns», sagt der Geschäftsführer, der inzwischen 150 Mitarbeiter beschäftigt.
Was 1997 mit dem Studio in Wittenbach begann, ist bis heute auf sieben Zentren in der Ostschweiz angewachsen. Dabei wurde das Netz vor allem verdichtet: «Die Trainingseinheiten sind in den letzten Jahren kürzer geworden, darum spielen die Anfahrtswege für die Kunden eine wichtige Rolle.»
Sportmuffel motivieren
Rasch zu expandieren war nie ein Ziel von Update. Ammanns denken langfristig, wenn es ums Geschäft geht. «Wir vertreten da eher altmodische Werte.» Dazu gehöre auch, dass die Bedürfnisse der Kunden oberste Priorität hätten. «Wir streben das beste Preis-Leistungs-Verhältnis an», sagt der 39-Jährige. Dass günstig nicht mit anspruchslos gleichgesetzt werden kann, hat er dem Markt gleich selbst bewiesen: Als erstes Fitnessunternehmen in Europa hat Update ein eigenes Qualitätsmanagement-System nach ISO 9001/2000 ausgearbeitet.
Einen Teil der Qualität machen gutausgebildete Mitarbeiter aus, und auch dafür hat der Unternehmer eine Lösung gefunden. Seit 2004 arbeitet Update an der Schweizer Sport Bildung GmbH mit, wo Michael Ammann Mitbegründer des Bereiches Fitness war. «Wir legen Wert auf die soziale Kompetenz eines Trainers. Er muss auf die unterschiedlichsten Menschen eingehen und sie motivieren können.» Denn nicht alle jagen den Puls so gerne hoch wie die Spieler des FC St. Gallen






